Beim Wort „Völkermord“ leiden Erdogan und Steinmeier wie Hunde in China

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist schon wieder unendlich angepisst. Der Deutsche Bundestag hat sich doch tatsächlich die Frechheit erlaubt und den Massenmord an 1,5 Millionen Armeniern ausdrücklich als „Völkermord“ bezeichnet. Die übrigen Mitglieder der türkischen Regierung und natürlich die Regierungspartei AKP sind ebenfalls stinksauer. Aber einer ist regelrecht am Boden zerstört, obwohl er nicht einmal Türke ist: Für den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier bricht die Welt zusammen.

Der hat nämlich manchmal den Eindruck, die ganze Welt bestünde nur noch aus missgünstigen Erbsenzählern. Wegen jeder noch so kleinen Geiselnahme oder Misshandlung werde heutzutage immer gleich ein Riesenfass aufgemacht. Zum Beispiel jetzt wegen der toten Armenier vor hundert Jahren. Der Steinmeier selbst ist da aus ganz anderem Holz geschnitzt. Er fürchtet nur eins: Der Holocaust, die gemeinste deutsche Schandtat aller Zeiten, könnte wegen alltäglicher Kleinigkeiten in Vergessenheit geraten.

Steinmeier hat überhaupt eine relativ entspannte Einstellung zu so gewöhnlichen Dingen wie Entführung und Geiselnahme. Als 2007 in Afghanistan ein von Taliban entführter Deutscher während der Geiselhaft starb, trat unser Außenminister vor die Presse und meinte: „Wir müssen davon ausgehen, dass einer der entführten Deutschen in der Geiselhaft verstorben ist. Nichts deutet darauf hin, dass er ermordet wurde. Alles weist darauf hin, dass er den Strapazen erlegen ist, die ihm seine Entführer auferlegt haben.“

Ja, der Mann ist also offensichtlich eines ganz natürlichen Todes gestorben. Vermutlich haben die Taliban so heftig mit ihm geschmust, dass er es nicht mehr ausgehalten hat. Da kann man wirklich nicht gleich von Mord reden, auch wenn der so sanft Entschlafene ein paar Schusswunden im Bauch hatte.

Als vor hundert Jahren anderthalb Millionen Armenier in der Türkei ähnlich sanft entschlafen sind, war das bestimmt genauso. Die Türken waren einfach zu lieb zu den Leuten, da darf man nicht gleich so garstige Sachen sagen. „Völkermord“ jedenfalls wollte Steinmeier schon am 100jährigen Gedenktag 2015 nicht hören oder lesen müssen. Statt ewig auf dem Armenier-Problem herumzureiten, sollten die Deutschen lieber darauf achten, dass der Holocaust nicht in Vergessenheit gerate.

Um Frank-Walter Steinmeier zu verstehen, muss man versuchen, sich in ihn hinein zu versetzen. Was ist denn vom stolzen Deutschland noch übrig? Unsere Dichter und Denker gab es mal in der Vergangenheit, mit Grass ist der letzte verblichen. Unsere wirtschaftliche Überlegenheit steht vor dem Aus: Zuerst wurden durch die Euro-Einführung Löhne wie Gehälter halbiert und damit auch die Kaufkraft der deutschen Bevölkerung. Jetzt hat die EZB auch noch alle Ersparnisse und die private Altersvorsorge der Deutschen eliminiert. Die Energiewende ist noch lange nicht bezahlt und jeder Pleitestaat der Eurozone hält bei uns die Hand auf. Das Einzige, das wir neben Millionen von Kriegsflüchtlingen noch massenhaft haben, sind Antänzer, Angrabscher und Terroristen vom Islamischen Staat.

Der Holocaust ist das einzige, was uns noch bleibt. Das war schließlich eine unglaubliche, noch nie da gewesene Sauerei, die von Deutschen begangen wurde, also praktisch DER Völkermord schlechthin. Das ist das Einzige, was die Deutschen noch vorzuweisen haben, das sie klar von den anderen Völkern abhebt. Das ist also UNSER Holocaust und den lässt sich Frank Walter Steinmeier von niemandem kleinreden…

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Völkermord? Schon leidet Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wie ein Hund