Verarsche war gestern – oder warum Mülltrennung von Hand dem Umweltschutz nicht hilft

China will unseren Müll nicht mehr. Das leuchtet manchen Leuten ein, denn wer möchte schon die Müllkippe der Welt sein? Die armen Chinesen haben bekanntlich eine total verseuchte Luft und die Gewässer sind nicht besser. Darf da unsere Industrie auch noch megatonnenweise Müll dort abladen?

Wir müssen hier mal erwähnen, dass Politiker und auch Teile unserer Umweltschützer leider ein wenig unbedarft ans Werk gehen. Es fängt damit an, dass in Deutschland der Verbraucher gezwungen wird, seinen Müll zu trennen. Das ist ein Riesenaufwand – für nichts und wieder nichts. Unsere Politiker wissen das auch, meinen aber, damit das Umweltbewusstsein der Menschen zu schärfen. Sie behaupten deshalb, durch die Trennung leiste jeder einen tollen Beitrag zum Recycling von Müll. Trotzdem haben sie keine Hemmungen, von den Bürgern hohe Müllgebühren zu verlangen. Das ist einigermaßen weltfremd.

Wir merken: Unsere Politiker und auch die erwähnten Teile der Umweltschützer, glauben offensichtlich, die Bürger seien ein bisschen minderbemittelt. Natürlich kann nicht jeder so intelligent sein wie Merkel und Co, die nur ein halbes Jahr nach der Wahl schon an der neuen Regierung basteln. Oder wie die Grünen, die jetzt tatsächlich den Tier- und Umweltfeind Robert Habeck als Vorsitzenden gewählt haben. Aber prinzipiell wissen wir alle, dass Müll fachmännisch recycelt und deshalb maschinell bzw. chemisch getrennt werden muss. Bei diesem Prozess wird der Müll vollautomatisch vorsortiert und je nach Material in seine stofflichen Bestandteile zerlegt.

Das kostet Geld, aber Müll ist auch keineswegs wertlos. Die Chinesen, die neuerdings – aus welchen Gründen auch immer – unseren Müll nicht mehr wollen, haben viele Jahre lang gutes Geld dafür bezahlt. Und das werden jetzt andere übernehmen. Länder, die wenig eigene Bodenschätze haben, sind auf unseren Müll geradezu angewiesen – an Abnehmern mangelt es also nicht.

Vor diesem Hintergrund ist es geradezu unsinnig, den Müll vom Verbraucher ‘vorsortieren’ zu lassen. Denn die Fehlerquote ist hoch und deshalb wird der ganze Plunder hinterher oft einfach wieder zusammengeschüttet. Man kann von Glück reden, wenn die Abfallwirtschaft vorher wenigstens noch die Lebensmittelreste entsorgt.

Mit der Mülltrennung hat in Deutschland leider auch die illegale Entsorgung wieder deutlich zugenommen. Denn das Müllhandling ist durch die unterschiedlichen Tonnen und Abhol-Termine deutlich komplizierter geworden. Zu schnell ist ein Termin verpasst und der Müllberg wächst.

Zu behaupten, der Bürger müsse einen Beitrag zur Müllentsorgung leisten, ist also reine Verarsche – besonders angesichts der fetten Müllgebühren. Denn der Müll bringt der Abfallwirtschaft schon ohne die Gebühren viel Geld.

Das alles weiß die Mehrzahl der Bürger auch und wir denken, sie sind nicht minderbemittelt genug, um das auf Dauer hinzunehmen…

Why waste separation by hand doesn’t help the environment

China doesn’t want our garbage anymore. Some people understand, because who wants to be the world’s garbage dump? The poor Chinese are known to have contaminated air, and their waters aren’t any better either. So, is our industry actually allowed to dump megatons of garbage there on top of it?

Unfortunately, we have to mention here that the politicians and also parts of our environmentalists are a little careless in their work. It starts with the fact that German consumers are forced to sort their waste. This is a huge effort – for nothing at all. Our politicians are well aware of this, but they believe that it will increase people’s environmental awareness. They, therefore, claim that everyone makes a great contribution to the recycling of waste by separating it. Nevertheless, they have no hesitation in demanding high waste charges from citizens. It’s fairly unworldly.

We notice: Our politicians, and also parts of the mentioned environmentalists, obviously believe that the citizens are less well-off. Of course, not everyone can be as intelligent as Merkel & Co, who are already working on the new government only six months after the elections. Or like the Greens, who now have actually elected the animal and environmental enemy, Robert Habeck, as chairman. But in principle, we all know that waste has to be recycled professionally and therefore has to be separated mechanically or chemically. During this process, the waste is pre-sorted fully automatically and, depending on the material, broken down into its material components.

This costs money, but garbage isn’t worthless either. The Chinese, who – for whatever reason – no longer want our garbage, have paid good money for it for many years. Others will do that now. Countries that have little mineral deposits of their own are virtually dependent on our waste – so there is no shortage of customers.

In this context, it makes no sense to let the consumer ‘pre-sort’ the garbage. Because the error rate is high and therefore all the trash is often thrown together again afterward. They’re lucky if the waste management industry at least disposes of food waste before doing so.

Unfortunately, with the separation of waste, the illegal disposal in Germany has also increased significantly again. Because the waste handling has become considerably more complicated due to the different bins and collection deadlines. People sometimes miss a date, and the mountain of waste grows.

It is pure bullshit to claim that the citizens must contribute to the garbage disposal – especially when you consider the hefty garbage fees. After all, our trash makes a lot of money for the waste management, without counting the fees.

The majority of the citizens know this, and we think that they are not less well-off enough to accept it in the long run…