Von Benching und Ghosting oder warum Liebe gar nicht so kompliziert ist

Ein großer Bekanntenkreis ist für jeden äußerst wichtig, falls er am Leben teilhaben will. Da erfährt man für das Liebesleben unerlässliche Neuigkeiten wie zum Beispiel, dass der Kevin die Lina „geghostet“ hat. „Ghosten“ bedeutet, dass man eine Beziehung beendet, indem man sich einfach nicht mehr meldet und für den Partner auch nie mehr erreichbar ist, als ob man sich in Luft aufgelöst hätte. Der berühmteste „Ghoster“ ist bekanntlich Rüdiger der Nachtbusfahrer, der sicher einigen unserer treuen Leserinnen ein Begriff sein dürfte.

Mädels finden „ghosten“ manchmal auch ganz praktisch, neigen aber häufiger zu einer für sie deutlich nützlicheren Masche: Dem Benching. Dabei wird beispielsweise der frischverliebte Kollege Frankie von Julia aus der Nachbarabteilung trotz aktueller Beziehung mit Roger „warmgehalten“. Frau verabredet sich ab und zu mit dem Kollegen, leider kommt abends sehr oft was dazwischen, die Dates finden deshalb meistens gar nicht oder in der Mittagspause statt.

Benching ist deswegen so wichtig für Julia, weil Roger gern mal seine Freunde zum Fußball gucken einlädt. Die bringen gewöhnlich ein paar Kisten Bier mit und danach sieht das Klo regelmäßig aus „wie Sau“. Roger muss nun plötzlich viele Überstunden machen, bis Julia das Örtchen wieder auf Hochglanz gebracht hat.

Der „warm gehaltene“ Frankie aber versetzt Julia in die glückliche Lage, Roger abends mit den unheilschwangeren Worten „wir müssen reden“ empfangen zu können. Benching verpasst nämlich dem weiblichen Selbstbewusstsein einen mächtigen Schub. Für Roger ist regelmäßiger Sex äußerst wichtig, er verfügt aber leider über keinerlei Ersatz. Deshalb muss er von nun an zweimal die Woche das Klo schrubben.

Julia feiert ihren Sieg nicht mit Frankie sondern mit ihren Freundinnen. Der Warmgehaltene bekommt aber am nächsten Morgen in der Besenkammer ein fast schon frivoles Küsschen, das ihn vermutlich für den Rest des Jahres bei der Stange hält.

Rogers Nebentätigkeit als Kloveredeler wirkt sich nicht gerade positiv auf sein Ansehen bei den Kumpels aus. Schon gar nicht, wenn er beim bierseligen Länderspiel plötzlich darauf besteht, dass auf dem Klo alle im Sitzen pinkeln. Roger muss sich also zwischen den Kumpels und Julia entscheiden. Um der Vereinsamung zu entgehen, ghostet er Julia indem er zu Rüdiger zieht. Der benutzt sein Klo bekanntlich, um die frisch „gebürsteten“ Mädelchen schnell und unkompliziert wieder los zu werden. Die Bude ist also wie geschaffen für Fußballfans und Roger bekommt von Rüdiger manchmal sogar eine „beste Freundin“ ab.

Julia wendet sich allerdings nun doch nicht Frankie zu. Wer sich so lange hinhalten lässt ist vielleicht als Partner nicht gerade die erste Wahl. Also schmeißt sie sich an Werner, ihren Chef – und hält Frankie weiter mit fast frivolen Küsschen bei Laune. Werner bencht übrigens seine Sekretärin Nicole, die Beziehung zwischen ihm und Julia ist also optimal ausgewogen, vergleichbar mit der Beziehung zwischen USA und UdSSR in früheren Zeiten.

Frankie und Nicole empfehlen wir dringend, Julia und Werner umgehend zu ghosten…

benching-opfer
Nicole und Frankie haben es tatsächlich geschafft. Nach dem Ghosten ihrer Bencher führen sie eine harmonische Beziehung. An Sex sind beide nicht gewöhnt, aber sie fahren total ab auf die fast frivolen Küsschen…

ruediger_beim_vierer
Rüdiger der Nachtbusfahrer nimmt Frauen nie mit nach Hause. Einzige Ausnahme: Der flotte Vierer erfordert eine sturmfreie Bude mit riesigem Bett! Der Frauenversteher wartet, bis die Holden schlafen und geht dann zum Dienst. Sobald die erste aufs Klo muss, sorgt der obligatorische Nervenzusammenbruch für den fluchtartigen Abgang der Mädels.

Warum Marokko bei uns als ‚sicheres Land‘ gilt

Dass arabische Frauen in der Öffentlichkeit tief verschleiert herumlaufen müssen, hat eigentlich ganz praktische Gründe. Wir sind allerdings nur deshalb darauf gekommen, weil ausgerechnet in Marokko, also einem vergleichsweise liberalen Vertreter der arabischen Welt, im Staatsfernsehen Tipps vorgestellt wurden, wie eine Frau sich optimal schminken kann, wenn der Freund oder Gatte schlechte Laune hat.

Dann nämlich versucht der Kerl, sein Wohlbefinden zu pimpen, indem er seine Frau in allen nur erdenklichen Farben lustig schillern lässt. Grün, blau, gelb, rot, lila – da werden der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Und damit der so mühselig angebrachte Schmuck nicht gleich bei der nächsten Gesichtswäsche wieder verschwindet, wird er ihr regelrecht ‚eingeprügelt‘.

Das ist in allen arabischen Staaten sehr verbreitet, aber in Marokko haben die Mädels ja jetzt die Möglichkeit, die bunte Verzierung mit fetter Schminke zu überdecken, die Glücklichen. In anderen Staaten dagegen werden die Mädels, bevor Mann sie auf den Markt zum Einkaufen schickt, mit wallenden Gewändern und tiefer Verschleierung abgedeckt, so dass nur noch die blauen Äuglein zu sehen sind, wenn sie krumm geprügelt durch die Straßen schleichen. Erstaunlich, wie praktisch Mode manchmal sein kann.

Da der Islam ja bekanntlich eine friedliche Religion ist, kann sich der Prügelgatte auch nicht damit herausreden, dass seine Frau im Nikab spazieren geht, weil das so im Koran befohlen wird.

Zurück zum marokkanischen Liberalismus. Dort dürfen die Frauen auf der Straße ihr Gesicht zeigen. Aber – bitte schön – nicht bunt schillernd. Soviel Spaß darf Frau der Öffentlichkeit auch in Marokko nicht zumuten. Deswegen schmiert sie – nach Anleitung des Staatsfernsehens – Schminke drüber. Ihre Schwestern im Nikab aus Kleinasien haben aber trotzdem einen gewaltigen Vorteil. Wenn sie nämlich an der deutschen Grenze auftauchen und um Asyl bitten, dürfen sie damit rechnen, aufgenommen zu werden.

Die Marokkanerin hat dagegen Pech. Denn leider ist Marokko ein so genanntes ‚sicheres Land‘. Also Frau ist dort praktisch überall sicher, nur halt nicht zu Hause…


Inzwischen wurde die Sendung eingestellt – nach öffentlichen Protesten in Europa


Kann auf Asyl in Deutschland hoffen…


…muss in Marokko bleiben und sich schminken

Warum Duschen nicht notwendigerweise etwas mit Reinlichkeit zu tun hat

Für Steffi (sie wird heute wieder mal 29 Jahre alt)

Eine große deutsche Tageszeitung hat in einem Artikel die Frage aufgeworfen: Wann ist denn wohl die beste Tageszeit zum Duschen? Gut, die Redakteurin, die dieses wichtige Servicethema behandeln sollte, schrieb ein wenig lustlos man könne wählen zwischen morgens und abends. Immerhin wusste sie noch, dass man bei der Wahl der Tageszeit unbedingt berücksichtigen sollte, welcher Duschtyp man ist (Morgenduscher oder Abendduscher).

Naja, richtige Duschprofis wissen natürlich längst, dass es noch viel mehr Duschtypen und Tageszeiten gibt:

Duschtyp 1 – der Morgenmuffel (Harald)
Harald muss erst einmal duschen, um überhaupt aufzuwachen. Danach hat er schlechte Laune, weil ihm Wasser in Ohren und Nase gelaufen ist und seine Freundin Tina den Hausfreund noch nicht aus der Wohnung geschmissen hat. Das bedeutet nämlich, das Morgenquickie muss schon wieder einsam auf dem Klo stattfinden. Danach hat er einen Krampf im rechten Arm.

Duschtyp 2 – der Hausfreund (Werner)
Der Hausfreund duscht ebenfalls morgens (direkt nach Harald), weil er die ganze Nacht mit Tina gepimpert hat und nun viel besser schlafen kann, wenn er vorher duscht.

Duschtyp 3 – Tina
Tina hat heute frei und duscht – Sie werden es ahnen – auch morgens. Nach der heißen Liebesnacht mit Werner hat sie das auch nötig. Danach kann sie es sich nicht verkneifen, nochmal direkt ins Schlafzimmer zu gehen, um Werner zu wecken. Die beiden beschließen, noch ein Quickie durchzuziehen.

Duschtyp 4 – Werner (der Hausfreund)
Werner duscht nach dem Quickie (also gegen zehn) während Tina Frühstück macht. Das ist schnell geschehen, Tina kommt auch unter die Dusche. Und Werner freut sich, dass er vor dem Quickie noch zwei blaue Pillen absorbiert hat.

Duschtyp 5 – Tina (und der Hausfreund)
Tina und Werner haben ein großes Problem beim Duschen. Es heißt Achim und ist Werners Viagra-induzierter Riesenlümmel. Zu dritt ist in der engen Kabine leider viel zu wenig Platz zum Duschen, weshalb es die beiden zwangsläufig bis Mittag auf der Duschvorlage treiben müssen. Danach ist Achim weg und die beiden können endlich duschen.

Duschtyp 6 – Rüdiger (der Nachtbusfahrer)
Rüdiger duscht am liebsten mittags, entweder kommt er dann von einer heißen Liebesnacht zurück. Oder er hat einen flotten Vierer hinter sich und duscht nun mit den drei Gespielinnen um die Wette. Als Profi hat Rüdiger natürlich eine Magnum-Duschkabine.

Duschtyp 7 – Tinas beste Freundin (Uschi mit Tina und Zitterachim)
Uschi kommt gegen 13 Uhr bei Tina vorbei, weil sie hofft, dass Werner noch da ist. Der schläft allerdings erschöpfungsbedingt und Tina zeigt Uschi ihren wasserdichten Achim – eine vibrierende Nachbildung von Werners bestem Stück. Die beiden steigen erwartungsfroh in die Dusche. Mangels Magnum-Kabine müssen Sie den Zitterachim dann aber doch auf der Duschvorlage ausprobieren.

Duschtyp 8 – Werner (mit Tina, Uschi, Achim, Zitterachim und Rüdiger)
Nachdem Werner am frühen Nachmittag wieder zu sich gekommen ist, stellen die drei fest, dass für Werner, Tina, Uschi, Achim und Zitterachim das Bett zu klein ist und die Duschkabine erst recht. Also fahren alle fünf zu Rüdiger, dem Nachtbusfahrer. Der lädt sie in seine Magnum-Duschkabine ein, dort treiben Sie es bis abends.

Duschtyp 9 – Harald (mit Tina, Uschi, Werner, Achim, Zitterachim und Rüdiger)
Harald hat es satt, abends in der leeren Wohnung aufs Klo zu gehen – der rechte Arm schmerzt immer noch fürchterlich. Also geht er zu Rüdiger und jetzt ist selbst die Magnum-Duschkabine zum Bersten voll. Egal, die sieben machen die Erfahrung, dass die Abenddusche alle anderen Varianten komplett in den Schatten stellt…


Vorsicht: Vom gemeinsamen Duschen kann Frau schon mal ein wenig zunehmen

FBI-Chef Comey: „Sind wir nicht alle ein bisschen Hitler?“

Die plötzlichen Enthüllungen des FBI in Sachen eMail-Affäre so kurz vor der Präsidentschaftswahl kommen nicht von ungefähr. FBI-Chef James Comey steht Donald Trump politisch offensichtlich deutlich näher als Hillary Clinton. Trump ist ein Rassist aus Überzeugung und Comey steht ihm da in nichts nach.

Erst 2015 hielt der FBI-Direktor in Washington eine Rede zum immer aktuellen Thema ‚Umnieten von Farbigen‘ und öffnete der Welt endlich mal die Augen: Ein bisschen Rassismus, so Comey sinngemäß, sei eigentlich ganz normal.

Das betreffe gar nicht nur die Polizei, sondern alle Menschen hätten ganz unbewusst Vorurteile, wenn sie einem schwarzen Mann gegenüber stehen. „Die Leute reagieren einfach auf ein schwarzes Gesicht anders, als auf ein weißes“, weiß der altgediente FBI-Haudegen.

Wir haben mit dem FBI-Chef nach dieser Rede ein fiktives Kurz-Interview geführt und ihm dabei ein paar Fragen zu dieser verblüffenden Theorie gestellt.

Satire knallhart serviert: Herr Comey, wenn Sie auf der Straße einen Menschen mit dunklem Teint treffen – welcher Gedanke geht Ihnen dann spontan durch den Kopf?

James Comey: Ich denke unwillkürlich ‚Bimbo‘!

Sks: Ist das nicht politisch ziemlich unkorrekt?

JC: Nein, Sie wollten wissen, was mir spontan in den Sinn kommt. Und das ist nun mal ‚Bimbo‘. Das geht übrigens allen Menschen so, auf der ganzen Welt, egal welcher Rasse sie angehören!

Sks: Auch die Dunkelhäutigen sind Menschen! Und Sie behaupten, denen fällt ebenfalls spontan ‚Bimbo‘ ein, wenn sie zum Beispiel in den Spiegel sehen?

Sks: Natürlich, oder sogar ‚Nigger‘. die nennen sich oft selber gegenseitig ‚Nigger‘ wenn sie unter sich sind. Ist das etwa politisch korrekt?

Sks: Wenn Sie Ihren Präsidenten Barrack Obama treffen, nennen Sie den auch ‚Nigger‘?

JC: Nein, nur ‚Bimbo‘. Irgendwie müssen wir uns von dem gewöhnlichen Pack doch schließlich abheben!

Sks: Okay, nehmen wir an, Sie reisen nach Afrika. Dort sind die Farbigen bekanntlich deutlich in der Überzahl. Was würden Sie sagen, wenn die Sie ‚Bimbo‘ nennen, weil Sie weiß sind?

JC: Die kämen nie auf die Idee. Die wissen ganz genau, dass nur Schwarze ‚Bimbo‘ sind.

Sks: Und wie nennen die Afrikaner Sie dann?

JC: Weißbrot. Ist das etwa politisch korrekt?

Sks: Nun ja, Engerling wäre schlimmer.

JC: Ja super, geben Sie denen ruhig auch noch Tipps!

Sks: Nun ist der Ausdruck ‚Bimbo‘ eine Sache, die armen Leute aber an jeder Ecke umzunieten eine ganz andere. Oder macht das auch jeder Mensch ganz spontan?

JC: Gut, das ist vielleicht hin und wieder ein bisschen übertrieben. Ich gebe zu, Prügel würden da sicher manchmal ausreichen.

Sks: Verprügeln ist bei der US-Polizei doch ohnehin schon üblich. Aber muss der arme Schwarze wenn er bereits besinnungslos am Boden liegt auch noch ‚auf der Flucht erschossen‘ werden?

JC: Das hängt von der Situation ab. Aber prinzipiell sind die das auch längst gewohnt, die erwarten im Grunde ja gar nichts Anderes.

Sks: Dann ermitteln Sie vermutlich gar nicht erst, wenn die Al-Kaida Herrn Obama abmurkst?

JC: Sowas wäre dann schon etwas bedenklich, das sind schließlich ganz gewöhnliche Kameltreiber!

Sks: Her Comey, Danke für das offene Gespräch.

Liebe Leser, Sie merken, Herr Comey gilt in den USA nicht unverdient als Liberaler…

fbi-chief_james_comey
FBI-Chef James Comey – oder „einer von uns“, wie man in den USA bei der sozial überaus engagierten Organisation ‚Ku-Klux-Klan‘ zu sagen pflegt.

Warum ein Clown auf dem Kindergeburtstag nichts verloren hat

Clowns waren schon immer gut für die Unterhaltung, aber viel mehr im gruseligen als im humoristischen Bereich. Clowns sind nicht lustig, Kinder wie Erwachsene graulen sich vor ihnen. Zu Recht, denn die Kerle verbergen nicht ohne Grund ihre wahren Gesichter hinter roten Nasen und fetter Schminke, die kaum eine Gefühlsregung durchließen, selbst wenn da eine wäre.

Nein, Clowns findet man gewöhnlich im Zirkus oder auf dem Jahrmarkt. Dort war schon immer alles mehr oder weniger gruselig. Auf dem Jahrmarkt wurden in früheren Zeiten entstellte Menschen und Tiere ausgestellt, gruselige Kuriositäten, die niemand gerne im heimischen Wohnzimmer hätte haben wollen. Auch heute noch gibt es dort Geisterbahnen, die für Kinder wie Erwachsene alles andere als lustig oder unterhaltend sind.

Im Zirkus gibts bis heute eigentlich nur gefährliche Attraktionen, Akrobaten turnen ohne Netz unter dem Zeltdach herum und bestenfalls kommt keiner zu Schaden. Oder sie animieren im Käfig große Raubtiere zu Kunststücken und wieder wird bestenfalls keiner verletzt oder getötet.

In diesem grausigen Umfeld sorgen die Clowns für scheinbare Abwechslung. Aber sind die Kerle unter der Schminke und der scheinbar lustigen Verkleidung wirklich harmlos? Machen Sie ihre Witze nicht meistens auf Kosten der zart besaiteten Kinder, die sie hereinlegen oder vorführen?

Sagen die Eltern dann nicht viel häufiger „jetzt hab Dich nicht so“, als „ist das nicht lustig? Es hat schon einen Grund, warum man Clowns im Kino vor allem bei Horrorfilmen wiederfindet. Denn zu Zeiten von Jahrmärkten oder wenn ein Zirkus in der Stadt ist, kommt es schon mal zu mysteriösen Todesfällen, die nie wirklich aufgeklärt werden können. Mancher weiß das und schon deshalb bleibt ihm das Lachen im Hals stecken.

Mit dem Jahrmarkt oder Zirkus verschwinden nicht selten Kinder, die nirgendwo mehr auftauchen. So intensiv die verzweifelten Eltern auch forschen und recherchieren, die Kleinen bleiben verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt.

Und wenn Kriminalpolizisten Clowns verhören, geben die nichtssagende Antworten, ohne erkennbare Gefühlsregung, denn auch ohne Schminke und Verkleidung bleiben Clowns undurchsichtig, wirken ständig ein wenig listig und verschlagen. So ein Kerl scheint immer irgendwie unecht, wie eine Hülle die etwas Undefinierbares verbirgt.

Nur wenn es jemandem gelingt einen Clown völlig unbemerkt zu beobachten, wird manchmal ein wenig von seiner grausigen und verstörenden Art sichtbar. Zum Beispiel wenn er sich einen lebendigen Käfer oder eine unvorsichtige Maus in den riesigen Mund steckt und genüsslich kauend nach dem nächsten Happen Ausschau hält.

Gerade am Verhalten von Tieren kann man sehen, wie gefährlich die Nähe eines Clowns ist. Denn weder Hund noch Katze, Hase oder Meerschweinchen halten es in seiner Nähe aus. Selbst die Raubtiere im Zirkus werden in ihren Käfigen sehr unruhig, wenn ein Clown auftaucht.

Niemand weiß woher diese gruseligen Gestalten kommen und wohin sie gehen. Es wird gemunkelt, dass sich unter der menschlichen Fassade eine Art Zombie verbirgt, aber niemand weiß das wirklich. Denn wer sich zu intensiv für Clowns interessiert, verschwindet spurlos, für immer…

female_clown
Clowns – da bleibt einem das Lachen…

evil_clown01
…im Hals stecken

evil_clown02

Von Sehnsüchten der weiblichen Psyche im dunklen Kerker der Konvention

Psychologen haben durch Befragungen von Frauen unterschiedlicher Altersgruppen in verschiedenen Studien ermittelt, dass die holde Weiblichkeit keineswegs für monogame Beziehungen geschaffen ist.

Tief in ihrem Innern würden unsere Mädels liebend gern den ganzen Abend mit Kerlen um die Häuser ziehen, permanent die Sau rauslassen und jede Nacht einen anderen One-Night-Stand verzupfen. Aber ihre Sexualität oder – wie Edmund Stoiber sagen würde – ihre gludernde Lot, ist eingekerkert im endlos tiefen Verlies der bürgerlichen Konvention.

Männer können ihre Triebe ausleben, brauchen auf Konventionen und kirchliche Prüderie kaum Rücksicht zu nehmen, denn man erwartet es nicht von ihnen. Wenn der Mann sich im Nachtleben tummelt, eine Schnitte nach der anderen bügelt, gilt er als Frauenliebling, als erfolgreicher Playboy, dem die Welt zu Füßen liegt. Tut eine Frau das Gleiche, ist sie ein Flittchen.

Die meisten Männer glauben tatsächlich fest daran, Frauen seien aus Überzeugung anständig, zuverlässig, treu – einfach vorbildlich. Aber spätestens seit die amerikanische Journalistin Gillian Telling  über die Abgründe der weiblichen Psyche auspackte, bekommen die Jungs allmählich eine Vorstellung von den Sehnsüchten, die tief in der wohlerzogenen Weiblichkeit schlummern und nur darauf warten, endlich wachgeknutscht zu werden..

Im Unterbewusstsein, sind unsere Mädels nichts Anderes als süße Sexmonster, die für monogame Verbindungen nicht geeignet sind und deshalb von einem Partner oft schon nach wenigen Tagen gelangweilt werden, spätestens nach drei Jahren ist die Luft endgültig raus – aus jeder Beziehung.

Dann lügt Frau sich nur noch in die eigene Tasche, klammert sich an die materielle Sicherheit, den Nachwuchs, die Gesellschaft. Die meisten Frauen bleiben also bis zur seelischen Verödung mit einem Partner zusammen, um die Erwartungen ihrer Umwelt zu erfüllen, halten sich brav an Konventionen, die sich ausgetrocknete, verbitterte und neidische alte Pfaffen ausgedacht haben.

Unsere Holden bezahlen für ihr Image der treuen Mutter und monogamen Sauberfrau einen hohen Preis. Eigentlich können die Ärmsten von Glück reden, wenn sich ihre Partner mit Ende 40 eine Jüngere suchen und sie endlich frei sind für neue Beziehungen. Aber dann sind die meisten von ihnen gar nicht mehr in der Lage, ihr Leben umzudrehen…

d_die_frau_und_das_tier_in_ihr
Die Frau und das Tier in ihr…

Erdogans Putsch im Kindergarten

Die Welt ist erschüttert. In der Türkei wurde gegen den Diktator geputscht. Gegen den Mann, der die lästige Pressefreiheit abschaffte, die gewählten kurdischen Abgeordneten einsperren ließ. Nein, nicht grundlos, wie viele meinten – sie waren ihm beim Umbau der Türkei in eine Diktatur nach dem Vorbild von Adolf einfach penetrant im Weg. Wer soll denn geputscht haben? Die türkischen Militärs können es nicht gewesen sein, die wissen genau wie das geht.

Wie hätten die denn wohl einen echten Putsch in der Türkei durchgezogen? Die Armee hätte den Ziegenstall gestürmt und Erdogan gewissermaßen mit heruntergelassenen Hosen erwischt. Dann hätten Generale die Macht übernommen und als erstes einen Termin für freie Wahlen festgelegt.

Was ist dagegen tatsächlich passiert? Zwei Flugzeuge und ein Panzer flogen bzw. fuhren planlos in der Gegend herum. Erdogans Domizil wurde erst bombardiert, als er schon über eine Stunde weg war. Und die angeblichen Pro-Erdogan-Demonstranten waren schneller am Flughafen, als üblicherweise die Feuerwehr am Feuer – bei einem Brand in der Feuerwache.

Ein Pütschchen versucht, an unserem Zwerchfell zu zupfen. Das ganze wäre deswegen höchstens unfreiwillig komisch, hätten nicht Vertreter von USA und EU bierernst gefordert, Erdogan sei umgehend wieder ins Amt zu setzen. Hat der Islamische Staat recht, wenn er sagt, die westliche Welt sei nur noch ein Schatten ihrer selbst? Oder anders ausgedrückt: Ist Merkel tatsächlich ansteckend?

Denn unsere Politiker sind entweder mit dem Klammerbeutel gepudert oder schon vom wilden Erdowahn betupft! In weiser Voraussicht haben wir bereits vor Jahren die nun wohl wichtigste Domain dieser Welt registriert: verarsche-war-gestern.de…

erdogans_putsch_im_kindergarten_37904913
Ey, heute spielen wir mal ganz was Tolles…