Why Merkel can easily afford to carry out even the most anti-citizen policy

Chancellor Angela Merkel has learned a new word: digitization. While she can pronounce it and even spell it out, it is rather doubtful whether she actually understands the meaning. But it doesn’t matter, it is the new topic that she and the CDU are making their subject. The Germans should finally be made fit for digitization.

This came from the mouth of a chancellor, for whom the internet was still „new ground” 20 years after it was opened up to the general public. Is Merkel herself fit for digitization? Is Merkel actually fit for anything at all?

No, the press blatantly writes that the year 2018 is the beginning of Merkel’s end as Chancellor. Because since she lost control in the Jamaica coalition negotiations after the federal elections in 2017 and couldn’t prevent to fail, she now has to kiss the SPD’s ass during the new negotiations. The SPD is known as Martin Schulz and can now make demands at will. According to the media, Merkel could not afford another termination.

So, are we now finally going to introduce citizen insurance (termination of private health insurance) and parity (employers and employees sharing – as in the past – the health insurance contribution), and thus finally creating a piece of social justice?

No, of course not. Because the one thing that Merkel knows best is the diamond. As soon as she forms her hands into a diamond, even the most penetrating failure is immediately forgiven and forgotten. The Germans cheer her on again, and will mercilessly vote for her and everything stays the same…

Soziale Solidarität:
Gibt es bald die Heilung vom Merkel-Syndrom?

Sind die Tage von Angela Merkel als Kanzlerin gezählt? Nach der Jamaika-Pleite stehen die Deutschen plötzlich doch wieder auf eine große Koalition – also CDU mit SPD. Wer (außer Merkel) hat denn auch ernsthaft geglaubt, dass die Grünen und die FDP es länger als zehn Minuten gemeinsam im selben Raum aushalten, ohne zu kotzen?

Bevor Ihnen jetzt schlecht wird: Die SPD hat in der immerhin schon ein paar Wochen dauernden Vor-Opposition plötzlich dazugelernt. Oder genauer gesagt: da war doch mal was mit “sozial” im Programm der Sozis. Also vor vielen, vielen Jahren zwar, aber damals – bei der Parteigründung am 27. Mai 1875 in Gotha – da fanden die Sozis dieses Wörtchen so schnuckelig, dass sie es in ihren Parteinamen integrierten: ‚Sozialdemokratische Partei Deutschlands’. Und das Wörtchen “sozial” kennen die Jungs und Mädels von der SPD (trotz eher mäßigen Wortschatzes) heute immer noch. Nur die genaue Bedeutung ist – nach Willy Brandt und Helmut Schmidt – ein wenig in Vergessenheit geraten, wenn auch nicht so gründlich, wie bei der CDU.

Denn die hat ja bekanntlich seit vielen Jahren Merkel an der Backe und kann deswegen auf Soziales gut verzichten. Denn wer direkt aus dem real existierenden Sozialismus ‚rübergemacht’ hat, direkt ins kapitalistische Schlaraffenland für Besserverdienende, weiß genau, dass die gesunde Geldgier von Politikern nur durch die Wirtschaft befriedigt werden kann. Außerdem kann sich der deutsche Wähler bekanntlich nichts von 12 bis Mittag merken. Zumindest unsoziale Politik ist bisher zuverlässig schon nach wenigen Monaten einer ominösen Wähler-Demenz zum Opfer gefallen.

Die SPD hatte es bei den Deutschen nie so einfach. Nicht früher und erst recht nicht heute. Denn ihre Hoffnung auf mehr Stimmen heißt inzwischen dummerweise Martin Schulz, und der guckt immer aus der Wäsche, als ob er gleich losheulen wollte. SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach* hat dagegen gut lachen, denn seine Idee könnte der SPD tatsächlich den Sieg übers wandelnde Merkel-Syndrom bescheren: Die Bürger-Versicherung. Wird diese Sozialversicherung konsequent eingeführt, müssen alle einkommenssteuerpflichtigen Bürger einzahlen, damit ist sie unter anderem zwangsläufig das Ende der privaten Krankenversicherung, die bisher das Geld der Gutverdiener schützt.

Mit Einführung der Bürgerversicherung sind dann schlagartig sämtliche bisherigen Probleme der deutschen Sozialversicherungen endgültig Geschichte, sagen seriöse Experten. Merkel und die CDU fühlen sich natürlich nur den Privatversicherten verpflichtet, die sind ihre treue Klientel. Aber ohne Wechselwähler ist eine Wahl nicht zu gewinnen und die sind im Wesentlichen eher keine Privatpatienten. Gibt es also Neuwahlen, werden die nur von einem Thema dominiert: Soziale Solidarität!

Merkel und die Partei der Besserverdienenden haben also die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub. Die Koalition mit der SPD bringt die gefürchtete Bürgerversicherung, wenn auch vermutlich in abgeschwächter Form. Aber bei Neuwahlen wird die SPD plötzlich jede Menge der nahezu 40 Prozent starken Gruppe unserer Nichtwähler mobilisieren können. Dann hat sie womöglich die absolute Mehrheit und Merkel sitzt samt CDU auf den harten Oppositionsbänken…

*Dr. med. Karl W. Lauterbach, ist Professor an der Universitätsklinik Köln und stellvertretender Fraktionschef der SPD im Deutschen Bundestag.
Mehr über Lauterbach


Merkel in der Opposition. Sie trägt übrigens gerne als Schmuck ihr altes Fahrrad-Schloss aus der DDR weil sie fest davon überzeugt ist, dass es ihr Glück bringt und außerdem  ihren faltigen Hals verdeckt. In Wirklichkeit lenkt aber das Merkel-Syndrom jede Aufmerksamkeit auf sich 😉

Foto: www.kremlin.ru / über Wikimedia Commons

Wie die Chinesen bei Smog mit frischer Luft versorgt werden

Die Inder haben inzwischen längst eine leistungsfähige Industrie, aber leider auch ein Riesenproblem: Die Luft ist zäher als Melasse und dieser Smog ist so übel, dass die Leute in New Delhi große Atemprobleme haben und reihenweise krank werden.

Die Chinesen sind aber noch viel ärmere Schweine, sie haben zwar ebenfalls eine florierende Wirtschaft, um nicht zu sagen, eine Industrie, die selbst Amerikaner vor Neid erblassen lässt, aber leider kein bisschen Luft mehr zum Atmen. Die chinesische Luft kann man buchstäblich in Streifen schneiden und als Kaugummi verkaufen (was die Chinesen wahrscheinlich auch längst tun).

Selbst auf dem Land ist die chinesische Luft noch um einiges giftiger als zum Beispiel die im englischen Birmingham, der Stadt mit der schlechtesten Luft Großbritanniens. Bleiben wir doch gleich in Großbritannien, dort lebt nämlich eine Familie, die nach eigenem Bekunden so richtig Mitleid mit den armen Chinesen hat. Diese guten Menschen – Lester Hatchinson* (27), seine Mama Marylou (47) und Schwesterchen Priscilla (24) – kommen aus einem Kaff in Westengland und haben angesichts der entkräftet durch die Straßen torkelnden Menschen in China eine tolle Geschäftsidee entwickelt. Sie „ernten“ mit großen Plastiktüten die westenglische Landluft und füllen Sie in Einweckgläser, die danach luftdicht verschlossen werden. Diese Einweckgläser mit köstlich frischer englischer Landluft, verkaufen die Hatchinsons den torkelnden Chinesen. Und zwar für satte 80 Pfund das Glas, das sind umgerechnet etwa 100 Euro.

Diese Geschichte ging wie ein Lauffeuer quer durch die Medien, deshalb haben wir ein Interview mit der Familie Hatchinson gemacht. Dabei gestanden die guten Leute ein, dass sie in Wirklichkeit gar nicht in dem westenglischen Kaff wohnen, sondern in Birmingham.

„Und da fahren Sie jeden Tag über 200 Kilometer aufs Land, um Frischluft zu ernten?“, wollten wir wissen. Da drucksten die Leutchen ein wenig herum und meinten schließlich: „Naja, am Anfang sind wir schon aufs Land gefahren. Aber die Spritkosten schmälern den Gewinn doch erheblich. Und wir können auch viel mehr Gläser verschicken, wenn wir in Birmingham bleiben“, meinte Lester etwas verlegen. Aber das sei trotzdem kein Betrug, denn sie bekämen die Gläser von einer Firma aus der Schweiz, und zwar bereits luftdicht verschlossen.

Die Schweizer Luft sei bekanntlich sehr sauber und frisch, da werden die chinesischen Käufer keinen Unterschied feststellen können, verriet uns Marylou. Familie Hatchinson öffnet also die Gläser mit der gesunden Schweizer Luft wohlweislich nicht, sondern verschickt sie direkt nach China. Auf diese Weise kann der eklige Smog aus Birmingham die Luft in den Gläsern nicht verseuchen.

Um unserer journalistischen Sorgfaltspflicht nachzukommen, fragten wir bei der Schweizer Firma nach, ob die Luft in den Gläsern tatsächlich aus den Schweizer Bergen stammt. Der Pressesprecher war sehr freundlich und meinte: „Wir beziehen die Gläser von einer indischen Firma, die sie nach eigenem Bekunden in Nepal fertigen lässt, dort sei die Luft noch viel besser, als in der Schweiz oder Westengland.

Der Chef der indischen Firma gab uns sehr bereitwillig die Telefonnummer ihres nepalesischen Geschäftspartners, von dem wir erfuhren, dass sie die Gläser schon seit Jahren nicht mehr selbst herstellen, sondern bereits luftdicht verschlossen aus dem Ausland beziehen. „Und wo werden die Gläser denn nun hergestellt?“, wollten wir wissen. Der Mann kicherte: „Na in China natürlich, da ist doch alles spottbillig…!“

*Alle Namen geändert


In diesem Glas befindet sich übrigens von Fachleuten zertifizierte reinste Luft aus Bad-Cannstatt. Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn lässt es sich nicht nehmen, an jedem einzelnen Glas probezuschnüffeln, bevor es für 280 Euro das Stück nach China exportiert wird…

Why art only becomes invaluable through the cleaning lady

The cleaning lady is not only some ordinary chick who cleans up our mess. Principally, any ordinary welfare recipient could do this as a 1 Euro job. No, the cleaning lady is enlightened with creativity, the art of the modern world would still stagnate on a stone-age level without her.

For example, the German artist Romana Menze-Kuhn was fortunate enough to benefit from the superior expertise of one of those gifted art enhancers. Menze-Kuhn could exhibit her beautiful artwork ‚Behausung 6/2016’ at the Philippus church in Mannheim, directly in front of the altar. Her work mainly consisted of crumpled up gold-colored rescue foil from a first aid box, which was impressively draped around a few wooden pallets so that it formed some kind of hut. In front of this hut the gifted artist placed casually, not to say quite loosely,  some more crumpled up scraps of the decorative foil.” The whole thing symbolized a refugee accommodation with refugees standing in front of it. Menze-Kuhn wanted to express how little effort is needed to help people seeking protection.

However, without this explanation, the artwork rather reminded of Christmas trash. Namely, the pile of sparkling gift wrap after a large family unwrapped their presents. And that is how it came that the dutiful cleaning lady summarily threw the refugees into the trash while cleaning the church.

When the priestess wanted to present the great work of art to her congregation at Sunday’s church service, the only thing left were its sad remains in the form of a hut. After all, the present artist stayed calm and immediately had the idea to integrate the new situation in her artwork. She took the trashcan along with the thrown-out foil into the church and put it next to the remains of her artwork. The work of art improved by the cleaning lady could be viewed for another two weeks, then the rest was thrown in the trash as well.

In Dortmund, another cleaning lady also managed to improve an 800,000 Euro piece of art. Artist Martin Kippenberg, who is known for his uncompromising creativity, had given his work the impressive name „Wenn’s anfängt durch die Decke zu tropfen (When it starts dripping through the roof).” Kippenberger has been dead for many years, but his work lived on and was borrowed from its owner for an exhibition. The work consisted of a collection of artfully piled up wooden slats with a black rubber tub underneath showing a distinct lime stain.

However, the adept cleaning lady exposed the tub as trash and threw it out. This means that the artwork, reduced to its essentials, is probably twice as valuable and we advise the owner to pay the cleaning lady a part of the added value as a reward.

The famous artist Joseph Beuys also profited from the genius of his cleaning lady. Namely with his famous work „Fett-Ecke” (Greasy Corner). According to the plan of the artists, the grease applied in the corner was supposed to change its color and consistency over time and symbolize that everything changes – including humans – and eventually disappears altogether. But the cleaning lady didn’t want to wait that long – she scrubbed away the greasy spot as soon as she saw it.

Die Badewanne (The Bathtub) by Joseph Beuys is even more famous. The artist had completely covered that dirty thing with leucoplast. Probably so he would no longer have to see the dirt. This wonderful artwork was to be exhibited as part of a touring exhibition at the Morsebroich Castle in Leverkusen and was already stored there a few days before the exhibition.

In the meantime, the SPD Leverkusen Association held a grand party at the castle, and the two SPD members Hilde Müller and Marianne Klein proved that not only cleaning ladies were gifted art enhancers. The two wanted to wash the glasses after having a few drinks. They absolutely needed a container to do so.

Of course, the two girls found the plastered bathtub and suddenly felt their artistic urge crawling up their guts and into their creative brains. They pulled off the leucoplast, rinsed out the tub until it sparkled of cleanliness, and then they washed their glasses in it.

Unfortunately, neither the tub-owning art collector nor various judges had any knowledge of art, so the city of Wuppertal – as the borrower of the refined tub – had to pay the owner 56,000 DMark as compensation. No good deed goes unpunished…



Action art sometimes begs for the cleaning lady


„Is that art, or trash?”


Some artists literally merge into their art…

„Ehe für alle“: Warum ausgerechnet die Katholische Kirche den größten Nutzen daraus zieht!

Heiner Koch, Katholik und Erzbischof von Berlin, will uns jetzt die Augen öffnen: Die „Ehe für alle“, meint er, sei gar nicht so gut wie alle immer denken. Es seien doch nur zwei nötig, um ein Kind zu zeugen – ein Mann und eine Frau. Da schiebe der Rest doch nur Frust und sei neidisch.

Naja. Werfen wir doch mal einen Blick auf den katholischen Klerus, da sind die Geistlichen doch zwangsläufig schwul. An Frauen dürfen die ja nicht einmal denken, sonst zwickt gleich höllisch das Zölibat.

Nach der Kirchengründung sollte die damals noch brandneue katholische Religion zügig verbreitet werden und dazu brauchte man jede Menge Haudraufs, denn ohne rohe Gewalt war damals keiner scharf auf den weltfremden Katholizismus. Stattdessen machten sich die Kerle lieber über ihre Mädels her, schließlich war das der einzige lohnende Zeitvertreib, denn Fernsehen und Internet waren damals gewissermaßen noch Neuland. Also packte man die Mädels kurzerhand ins Kloster und erfand die „Ehe für niemanden“ (der nicht bei der Unterwerfung zahlloser ungläubiger Barbaren kräftig mitgewirkt hatte).

Die Schlauen wurden allerdings lieber Geistliche, denn dann konnten sie – wenn auch unter der Hand – schon damals die „Ehe für alle“ ausprobieren. Die war damals noch ziemlich praktisch, denn in den vielen Klöstern, wo die Geistlichen zusammen mit den Geistlichinnen  hausten, trieb man es den lieben langen Tag, ohne weitere Verpflichtungen fürchten zu müssen.

Wenn dann die Haudraufs vom Barbarenklatschen zurück kamen und sich eine der Holden aus dem Kloster holen wollten, hatte jede bereits einen Stall voller Kinder. Irgendwie musste man im Eifer des Gefechts versäumt haben, die Pille zu erfinden.

Die Beschwerden häuften sich, so dass die Kirche für Männlein und Weiblein getrennte Klöster einführte und sich – spätestens nach der Erfindung der Strickleiter – das leidige Zölibat ausdachte.

Die Rechnung der katholischen Verkehrs-Verhinderer ging natürlich nicht auf. Da nützten weder Kreuzzüge noch Hexenverbrennungen, der Kinderreichtum in den Klöstern ließ sich erst durch die Regelung eindämmen, sobald die letzte Nonne dick war, wurden alle fortgejagt und das Kloster geschlossen.

Genau wie Heiner Koch, unser Berliner Erzbischof, waren Päpste und Kardinäle nicht von der Meinung abzubringen, dass ein Kind nur von einem Vater gezeugt werden könne, der mit einer Mutter die „Ehe für zwei“ praktiziert. Diese Einschränkung existiert aber in Wirklichkeit gar nicht. Im Gegenteil: Wilde Ehen und Gruppensex waren noch viel besser geeignet, den Kinderreichtum radikal in die Höhe zu treiben. Denn wenn es jede mit jedem trieb, waren die Mädels praktisch permanent in „froher Erwartung“.

Lediglich durch die gleichgeschlechtliche Liebe könnte die „Ehe für zwei“ noch am Leben gehalten werden. Denn die katholische Kirche ist – dank Zölibat – die letzte Hochburg der altmodischen Zweierbeziehung. Aber lohnt es sich, durch etwas so ungeheuerlich Widernatürliches wie das Zölibat, Schwule wider Willen zu züchten?

Seien wir doch mal ehrlich: Niemand kann größeren Nutzen aus der „Ehe für alle“ ziehen, als die Katholische Kirche selbst. Anstatt Nonnenklöster dicht zu machen, weil alle Nonnen schwanger sind, könnten die Mädels kollektiv die „Ehe für alle“ eingehen – unter Einbeziehung des benachbarten Männerklosters, wo geballt die leiblichen Väter des gemeinsamen Nachwuchses sitzen…

Die Nonnen sind heute längst nicht mehr so verhärmt wie früher – wer will da nicht Mönch werden, angesichts der Ehe für alle…?

Warum Banken verliehenes Geld eigentlich gar nicht mehr zurückverlangen dürfen

Oder: Verabschieden Sie sich von der Welt, die Sie kennen, sie existiert längst nicht mehr!

Studenten der Volkswirtschaftslehre lernen bis heute, dass Geld ausschließlich von den Zentralbanken ‚geschöpft’ (also erzeugt) wird. Unsere Banken verleihen demnach nur Spareinlagen ihrer Kunden oder müssen Geld bei der Zentralbank aufnehmen. Wir lernen auch von Kindesbeinen an, dass wir Menschen kein Geld erzeugen dürfen. In Wirklichkeit ist alles ganz anders und unser komplettes Geldsystem ist inzwischen nichts weiter, als eine monumentale Verarsche!

Denn wie sich bei einem Prozess vor dem Südtiroler Landesgericht in Bozen herausstellte, hat die Südtiroler Volksbank selbst Geld geschöpft und als Kredite verliehen. Die Südtiroler Volksbank hat das vor dem Gericht unumwunden zugegeben. Und nicht nur das, laut Angaben der SVB schöpft längst jede kleine dahergelaufene Volksbank oder Sparkasse selbst Geld – und zwar im großen Stil. Großbanken tun das auch und natürlich in entsprechend größerem Stil.

Die Banken können selbst Geld schöpfen, weil es offenbar nirgendwo ein Gesetz gibt, das dies den Banken verbietet. Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum unsere Politiker das Bargeld unbedingt abschaffen wollen. Es wäre nämlich theoretisch möglich, dass alle Kreditnehmer sich ihren Kredit in bar auszahlen lassen wollen – dies würde die monströse Luftblase des selbsterzeugten Geldes unweigerlich platzen lassen. Und natürlich hat diese für Banken so angenehme Praxis auch eine Kehrseite.

Bankenpleiten, Staatspleiten etc. sind nur deshalb möglich geworden, weil sich die Banken permanent selbst bedienen. Durch das “virtuelle Geld” sinkt der Wert einer Währung dramatisch und muss mit gefährlichen Tricks stabilisiert werden. Geht das schief, wie vor einigen Jahren, muss der Steuerzahler die Banken (oder Staaten) retten.

Da die Schulden der Welt durch diese Praxis immer mehr zunehmen, wird der Steuerzahler eines Tages nicht mehr in der Lage sein die horrenden Schulden zu bezahlen. Allerdings dürften die Banken das Geld ihrer selbstgebastelten Kredite eigentlich gar nicht wieder zurückverlangen. Nicht wenige Juristen sind der Auffassung, dass dies eine logische Folge der Do-it-yourself-Geldschöpfung unserer Banken ist.

Die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ hat am 13.11.2016 über diese Praxis der Banken einen sehr interessanten Artikel geschrieben. Auch andere Tageszeitungen berichteten über die Gerichtsverhandlung in Bozen und die Geldschöpfung der Banken. Jetzt sind in den Medien diese Artikel plötzlich spurlos verschwunden. Eine Suche über Google bringt als Ergebnis nur noch Blog-Beiträge.

In ihrem jetzt verschwundenen Artikel verglich „die Welt“ die internationale Lage mit einer Gruppe Menschen, die wie gelähmt am Strand stehen, obwohl sie wissen, dass ein Tsunami kommen und sie alle verschlingen wird…

Warum Wikipedia ein ganz männerfeindlicher Haufen ist

In einer großen deutschen Tageszeitung wurde von einem (männlichen) Redakteur beklagt, Wikipedia sei ein sexistischer Männerverein. Weil der Typ bei dem Internet-Lexikon nach einer Liste deutscher Dichterinnen gesucht hatte, aber die Informationen sehr spärlich gewesen seien.

Als er danach die Liste der Pornodarstellerinnen aufrief, tauchten ganze Myriaden dieser netten Damen auf, fein säuberlich geordnet nach Alphabet und mit detaillierten Informationen über alles was die Mädels im Einzelnen schon geleistet hatten.

Leider hat dieser Redakteur offenbar keine blasse Ahnung, wie Online-Lexika funktionieren, sonst hätte er sich den Artikel gespart. Denn die Einträge dort richten sich schlicht und ergreifend nach der Relevanz. Und deutsche Dichterinnen interessieren heutzutage nun mal keine Sau, Pornodarstellerinnen sind dagegen deutlich beliebter.

Dass die Wikipedia rettungslos von Männern dominiert wird – scheinbar liegt der Männeranteil dort bei 90 Prozent -, ist keineswegs vom lieben Gott so gewollt. Bei Wikipedia darf nämlich jeder mitmachen, auch und ganz besonders Frauen, die sich für deutsche Dichterinnen interessieren.

Wenn nun also die Myriaden deutscher Frauen, die sich für Germaniens Lyrikerinnen erwärmen,  ein wenig ihrer Zeit opfern und bei Wikipedia mitarbeiten, können sie nicht nur die Liste der Dichterinnen akribisch vervollständigen und alles wissenswerte über jede Einzelne in die Welt schreien, sondern auch noch ganz cool erwähnen, dass die Österreicherin Hedwig Eva Maria Kiesler durch ihre Erfindungen so praktische Dinge wie Bluetooth oder WLan erst möglich gemacht hat und außerdem noch – ganz nebenbei – unter dem Künstlernamen Hedy Lamarr als erste Schauspielerin in einem Kinofilm während einer Liebesszene äußerst stilvoll einen Orgasmus imitierte.

Der bereits erwähnte Redakteur bemängelte nämlich, dass die Leistungen dieser Frau als Schauspielerin im ersten Satz ihrer Wikipedia-Biographie erwähnt wurden, ihre bahnbrechenden Erfindungen dagegen erst im zweiten.

Aber – um den armen Mann ein wenig zu trösten – durch den imitierten Orgasmus, den die begabte Schauspielerin ausschließlich durch Stöhnen und Mimik frappierend echt auf die Leinwand zauberte, wurde Hedy Lamarr nicht nur im Jahr 1933 zum Weltstar, sondern sie wird dadurch mit etwas Glück vielleicht zusätzlich noch in die ausführliche Wikipedia-Liste der Pornodarstellerinnen aufgenommen.

Außerdem möchten wir hier mal darauf hinweisen, dass der Filmpartner Hedy Lamarrs, der ja an dem Orgasmus tapfer mitgearbeitet hatte, in Wikipedia überhaupt nicht erwähnt wurde. Wie männerfeindlich ist das denn? Und wo wir schon mal gerade dabei sind: Wenn man bei der deutschen Wikipedia nach der Liste der männlichen Pornodarsteller sucht, kommt nur: „Der Artikel ‚Liste männlicher Pornodarsteller‘ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht.“

In der englischsprachigen übrigens auch nicht. Und warum nicht? Weil unsere Holden bei Wikipedia nicht mitarbeiten, denn nur Frauen interessieren sich beim Pornogucken für die männlichen Darsteller…


Erfinderin Hedwig Eva Maria Kiesler, besser bekannt als Hedy Lamarr, hier im Hollywood-Streifen ‚The Conspirators‘…


Das ist die erfolgreiche Pornodarstellerin Kirsten Price von der ausführlichen Wikipedia-Liste

Warum Deutschtürken eine bessere Überlebens-Chance haben als CDU-Funktionäre

Die Araber hatten eigentlich schon immer unter dem unerschütterlichen Expansionswillen der Türken zu leiden. Je stärker die Türkei, desto gebeutelter die Araber. Und was heißt auf arabisch „riesengroße Scheiße, voll verkackt – wir sind jetzt echt im Arsch“? „Da hama da Salad!“ Das sagen die Araber nämlich schon seit tausend Jahren, und zwar immer dann, wenn die Türken wieder mal einen „Türken gebaut“ haben. Der heißt dieses Mal Erdogan und wurde jetzt von den Deutschtürken bei einem denkwürdigen Referendum zum Pascha gewählt – mit Aufstiegsmöglichkeit zum „Sultan“ (dann beim nächsten Referendum, das nicht lange auf sich warten lassen wird).

Nun wissen eigentlich alle (außer der AfD), dass die meisten Türken in der Türkei wohnen. Wie haben es die Deutschtürken da beim Referendum nur hingekriegt, dass der Erdogan jetzt Pascha wird? Wo doch in der Türkei jeder anständige Türke sich beim Auftauchen des Despoten die Seele aus dem Leib reihert?

Ganz einfach, die Deutschtürken haben beim Referendum für den „Erdowahn“ gestimmt. Dafür sind sie auch tatsächlich zahlreich genug, denn in der Türkei waren bekanntlich die Wahlzettel bereits vorgestempelt mit „Ja, wir wollen unbedingt, dass uns Erdogan jeden Tag einen auf die Schiene nagelt, damit uns endlich Hören und Sehen vergeht!“ Klar, anders ist die „erdogan’sche“ Politik auch nicht zu ertragen.

Das müssen die Deutschtürken ohnehin nicht, denn die leben ja in Deutschland und lassen sich den lieben langen Tag von den Grünen verwöhnen, vor allem von Claudia Roth, die sich demnächst wohl endlich einen deutschtürkischen Pass besorgen wird. Nein, keinen türkischen. In die Türkei will sie nicht, genauso wenig wie die Deutschtürken.

Die leben gern in Deutschland und erzählen sich den ganzen Tag, wie schön es doch eigentlich in der Türkei ist (im Gegensatz zu Deutschland) und dass sie irgendwann auch mal dahin zurückkehren wollen. Nur nicht gerade in diesem Leben.

In Deutschland ist Erdogans Politik gut zu ertragen. Besonders wenn man sicher sein kann, dass Merkel auch irgendwann verschwinden wird. Das muss die CDU unbedingt schnell hinkriegen. Es gibt nämlich eine alte Sitte unter Despoten.

In früheren Zeiten gab es einen weit verbreiteten Brauch, dass man dem Herrscher in die riesige Gruft seine Diener und GespielInnen mitgab. Falls die noch lebten, war es auch nicht weiter schlimm (für den Herrscher), denn das erledigte sich sowieso von ganz allein.

Tja, und was wird aus den vielen Speichelleckern der CDU beim endgültigen Abgang von Merkel? Da würden wir an deren Stelle mal lieber kein Risiko eingehen…


Erdogan-Pascha – auf dem besten Weg zum Sultan