Warum Esslingens berühmtester Einwohner keinen roten Touran mehr fährt

Jeder hat schon mal sein Auto in einer fremden Stadt geparkt und es dann nicht mehr auf Anhieb wiedergefunden. Einem Einwohner der schwäbischen Stadt Esslingen ist es vor kurzem allerdings gelungen einen beachtlichen Rekord aufzustellen. Nachdem er seinen roten VW Touran in einem Stuttgarter Parkhaus abgestellt hatte, suchte er – supported von einem mit der Zeit immer größer werdenden Haufen selbstloser Unterstützer aus allen Nationen unseres Planeten – ganze sechs Wochen nach dem fahrbaren Untersatz*.

Theo, wie ihn seine Kumpels nennen, hatte zwar nach dem Parken des Wagens brav einen Parkschein gelöst, aber in der Eile vergessen, sich die Nummer des Stellplatzes zu merken. Dumm gelaufen, aber für den Normalparker eigentlich immer noch eine lösbare Aufgabe. Leider nicht für Theo. Denn der hatte zusätzlich noch vergessen, in welches Parkhaus er den Touran gestellt hatte.

Glücklicherweise erinnerte er sich wenigstens noch grob an den Namen der Stadt. Also New York war es nicht. Diese Weltstadt hätte das Hirn unseres Profi-Parkers möglicherweise schon etwas überfordert. Auch München konnte ausgeschlossen werden, Theo war sich nach ausgiebigem Nachdenken fast sicher, dass der Name der Stadt “irgendwie mit einem ‘S’ anfing”.

Einem Kumpel fiel dazu spontan “Sigmaringen” ein, aber dort war die Masse der Parkhäuser eher überschaubar und praktisch alle darin geparkten roten Tourans gehörten bereits anderen Suchern.

Theo machte die unschöne Erfahrung, dass große Städte als Zielobjekte derartiger Such-Unternehmungen den nötigen Zeitaufwand extrem erhöhten. Also suchte die Mannschaft um Theo erst einmal in Sechselberg, einem winzigen Dorf bei Althütte am Rande des Welzheimer Waldes. Diese Suche war tatsächlich wenig zeitintensiv, aber der Wagen wurde dort leider trotzdem nicht gefunden.

Man beschloss, die Taktik völlig neu zu durchdenken und kam schon nach wenigen Tagen auf eine kühne Idee: Warum nicht die Suche mit einer angenehmen und erholsamen Urlaubsreise verbinden? Die Wahl fiel aufs schwedische Sabeltorp. Gemessen an der Größe der Stadt, war die Anzahl der roten Tourans verhältnismäßig gering und Theos bestes Stück nicht dabei. Das norwegische Spitzbergen bot sich als nächstes Ziel der Suche an. Man kann dort herrlich Schneemänner bauen, aber bei der Suche waren die Norweger keine große Hilfe. Groß war dagegen die Gefahr, auf dem Weg nach Spitzbergen in einen Fjord zu fallen, was die Suche aber wohl wenigstens etwas abgekürzt hätte.

Da Theos Expedition leider bislang entsetzlich erfolglos geblieben war, zermarterte er sich noch einmal intensiv sein geplagtes Hirn – und hatte plötzlich spontan eine Eingebung: Der Name der Stadt in dem sein roter Touran vermutlich bereits Rost ansetzte, fing bekanntlich mit dem Buchstaben ‘S’ an und der zweite Buchstabe schoß ihm nun plötzlich durch den geschundenen Schädel: ‘t’! Die Stadt fing also mit ‘St’ an!

Im englischen Stansted gab es tonnenweise rote Autos, aber Theos Touran war nicht aufzutreiben. Es folgten St. Petersburg, St. Gallen und – weil zuguterletzt dem armen Theo allmählich das Geld ausging – Stuttgart.

Und nachdem vermutlich der vermisste Wagen – in einem Anfall von Mitleid mit seinem Herrchen – freiwillig nach Stuttgart gerollt war und sich dort ins erstbeste Parkhaus gestellt hatte, konnten der überglückliche Theo (und seine mittlerweile auf armeestärke angeschwollene internationale Unterstützerschar) die inzwischen sechswöchige Suche nach dem geliebten Auto endlich erfolgreich beenden. Okay, das Auto ist jetzt ein lindgrüner Passat aber die Marke passt wie die Faust aufs Auge…

*Quelle


In der Realität ist es gar nicht so schwer, ein rotes Auto wiederzufinden

Warum Merkel sich ganz locker selbst die bürgerfeindlichste Politik leisten kann

Kanzlerin Angela Merkel hat ein neues Wort gelernt: Digitalisierung. Naja, sie kann es aussprechen und sogar buchstabieren, ob sie tatsächlich den Sinn verstanden hat, ist eher zweifelhaft. Aber egal, es ist die neue Sau, die sie (und die CDU) jetzt durchs Dorf treiben. Die Deutschen sollen endlich fit gemacht werden, für die Digitalisierung.

Dies aus dem Munde einer Kanzlerin, für die das Internet – 20 Jahre nach seiner Öffnung für die Allgemeinheit – immer noch “Neuland” war. Ist Merkel selbst denn fit für die Digitalisierung? Ist Merkel eigentlich überhaupt fit für Irgendetwas?

Nein, die Presse schreibt unverhohlen, das Jahr 2018 sei der Anfang vom Ende der Kanzlerschaft Merkels. Denn seit sie bei den Jamaika-Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2017 die Kontrolle verlor und das Scheitern nicht verhindern konnte, muss sie jetzt bei den neuen Verhandlungen der SPD in den Allerwertesten kriechen. Der heißt bekanntlich Martin Schulz und kann jetzt nach Belieben Forderungen stellen. Einen weiteren Abbruch könne sich Merkel nämlich nicht mehr leisten, so die Medien.

Werden also jetzt endlich Bürgerversicherung (Abschaffung der privaten Krankenversicherung) und Parität (Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich – wie früher – den Krankenkassenbeitrag) eingeführt und damit endlich mal wieder ein Stück soziale Gerechtigkeit geschaffen?

Nein, natürlich nicht. Denn was Merkel optimal beherrscht, ist die Raute. Sobald sie die Hände zur Raute formt, ist jedes noch so penetrante Versagen umgehend vergeben und vergessen. Die Deutschen jubeln ihr wieder zu, wählen sie gnadenlos und alles bleibt beim Alten…

Wie die Chinesen bei Smog mit frischer Luft versorgt werden

Die Inder haben inzwischen längst eine leistungsfähige Industrie, aber leider auch ein Riesenproblem: Die Luft ist zäher als Melasse und dieser Smog ist so übel, dass die Leute in New Delhi große Atemprobleme haben und reihenweise krank werden.

Die Chinesen sind aber noch viel ärmere Schweine, sie haben zwar ebenfalls eine florierende Wirtschaft, um nicht zu sagen, eine Industrie, die selbst Amerikaner vor Neid erblassen lässt, aber leider kein bisschen Luft mehr zum Atmen. Die chinesische Luft kann man buchstäblich in Streifen schneiden und als Kaugummi verkaufen (was die Chinesen wahrscheinlich auch längst tun).

Selbst auf dem Land ist die chinesische Luft noch um einiges giftiger als zum Beispiel die im englischen Birmingham, der Stadt mit der schlechtesten Luft Großbritanniens. Bleiben wir doch gleich in Großbritannien, dort lebt nämlich eine Familie, die nach eigenem Bekunden so richtig Mitleid mit den armen Chinesen hat. Diese guten Menschen – Lester Hatchinson* (27), seine Mama Marylou (47) und Schwesterchen Priscilla (24) – kommen aus einem Kaff in Westengland und haben angesichts der entkräftet durch die Straßen torkelnden Menschen in China eine tolle Geschäftsidee entwickelt. Sie „ernten“ mit großen Plastiktüten die westenglische Landluft und füllen Sie in Einweckgläser, die danach luftdicht verschlossen werden. Diese Einweckgläser mit köstlich frischer englischer Landluft, verkaufen die Hatchinsons den torkelnden Chinesen. Und zwar für satte 80 Pfund das Glas, das sind umgerechnet etwa 100 Euro.

Diese Geschichte ging wie ein Lauffeuer quer durch die Medien, deshalb haben wir ein Interview mit der Familie Hatchinson gemacht. Dabei gestanden die guten Leute ein, dass sie in Wirklichkeit gar nicht in dem westenglischen Kaff wohnen, sondern in Birmingham.

„Und da fahren Sie jeden Tag über 200 Kilometer aufs Land, um Frischluft zu ernten?“, wollten wir wissen. Da drucksten die Leutchen ein wenig herum und meinten schließlich: „Naja, am Anfang sind wir schon aufs Land gefahren. Aber die Spritkosten schmälern den Gewinn doch erheblich. Und wir können auch viel mehr Gläser verschicken, wenn wir in Birmingham bleiben“, meinte Lester etwas verlegen. Aber das sei trotzdem kein Betrug, denn sie bekämen die Gläser von einer Firma aus der Schweiz, und zwar bereits luftdicht verschlossen.

Die Schweizer Luft sei bekanntlich sehr sauber und frisch, da werden die chinesischen Käufer keinen Unterschied feststellen können, verriet uns Marylou. Familie Hatchinson öffnet also die Gläser mit der gesunden Schweizer Luft wohlweislich nicht, sondern verschickt sie direkt nach China. Auf diese Weise kann der eklige Smog aus Birmingham die Luft in den Gläsern nicht verseuchen.

Um unserer journalistischen Sorgfaltspflicht nachzukommen, fragten wir bei der Schweizer Firma nach, ob die Luft in den Gläsern tatsächlich aus den Schweizer Bergen stammt. Der Pressesprecher war sehr freundlich und meinte: „Wir beziehen die Gläser von einer indischen Firma, die sie nach eigenem Bekunden in Nepal fertigen lässt, dort sei die Luft noch viel besser, als in der Schweiz oder Westengland.

Der Chef der indischen Firma gab uns sehr bereitwillig die Telefonnummer ihres nepalesischen Geschäftspartners, von dem wir erfuhren, dass sie die Gläser schon seit Jahren nicht mehr selbst herstellen, sondern bereits luftdicht verschlossen aus dem Ausland beziehen. „Und wo werden die Gläser denn nun hergestellt?“, wollten wir wissen. Der Mann kicherte: „Na in China natürlich, da ist doch alles spottbillig…!“

*Alle Namen geändert


In diesem Glas befindet sich übrigens von Fachleuten zertifizierte reinste Luft aus Bad-Cannstatt. Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn lässt es sich nicht nehmen, an jedem einzelnen Glas probezuschnüffeln, bevor es für 280 Euro das Stück nach China exportiert wird…

Warum Banken verliehenes Geld eigentlich gar nicht mehr zurückverlangen dürfen

Oder: Verabschieden Sie sich von der Welt, die Sie kennen, sie existiert längst nicht mehr!

Studenten der Volkswirtschaftslehre lernen bis heute, dass Geld ausschließlich von den Zentralbanken ‚geschöpft’ (also erzeugt) wird. Unsere Banken verleihen demnach nur Spareinlagen ihrer Kunden oder müssen Geld bei der Zentralbank aufnehmen. Wir lernen auch von Kindesbeinen an, dass wir Menschen kein Geld erzeugen dürfen. In Wirklichkeit ist alles ganz anders und unser komplettes Geldsystem ist inzwischen nichts weiter, als eine monumentale Verarsche!

Denn wie sich bei einem Prozess vor dem Südtiroler Landesgericht in Bozen herausstellte, hat die Südtiroler Volksbank selbst Geld geschöpft und als Kredite verliehen. Die Südtiroler Volksbank hat das vor dem Gericht unumwunden zugegeben. Und nicht nur das, laut Angaben der SVB schöpft längst jede kleine dahergelaufene Volksbank oder Sparkasse selbst Geld – und zwar im großen Stil. Großbanken tun das auch und natürlich in entsprechend größerem Stil.

Die Banken können selbst Geld schöpfen, weil es offenbar nirgendwo ein Gesetz gibt, das dies den Banken verbietet. Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum unsere Politiker das Bargeld unbedingt abschaffen wollen. Es wäre nämlich theoretisch möglich, dass alle Kreditnehmer sich ihren Kredit in bar auszahlen lassen wollen – dies würde die monströse Luftblase des selbsterzeugten Geldes unweigerlich platzen lassen. Und natürlich hat diese für Banken so angenehme Praxis auch eine Kehrseite.

Bankenpleiten, Staatspleiten etc. sind nur deshalb möglich geworden, weil sich die Banken permanent selbst bedienen. Durch das “virtuelle Geld” sinkt der Wert einer Währung dramatisch und muss mit gefährlichen Tricks stabilisiert werden. Geht das schief, wie vor einigen Jahren, muss der Steuerzahler die Banken (oder Staaten) retten.

Da die Schulden der Welt durch diese Praxis immer mehr zunehmen, wird der Steuerzahler eines Tages nicht mehr in der Lage sein die horrenden Schulden zu bezahlen. Allerdings dürften die Banken das Geld ihrer selbstgebastelten Kredite eigentlich gar nicht wieder zurückverlangen. Nicht wenige Juristen sind der Auffassung, dass dies eine logische Folge der Do-it-yourself-Geldschöpfung unserer Banken ist.

Die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ hat am 13.11.2016 über diese Praxis der Banken einen sehr interessanten Artikel geschrieben. Auch andere Tageszeitungen berichteten über die Gerichtsverhandlung in Bozen und die Geldschöpfung der Banken. Jetzt sind in den Medien diese Artikel plötzlich spurlos verschwunden. Eine Suche über Google bringt als Ergebnis nur noch Blog-Beiträge.

In ihrem jetzt verschwundenen Artikel verglich „die Welt“ die internationale Lage mit einer Gruppe Menschen, die wie gelähmt am Strand stehen, obwohl sie wissen, dass ein Tsunami kommen und sie alle verschlingen wird…

Warum Wikipedia ein ganz männerfeindlicher Haufen ist

In einer großen deutschen Tageszeitung wurde von einem (männlichen) Redakteur beklagt, Wikipedia sei ein sexistischer Männerverein. Weil der Typ bei dem Internet-Lexikon nach einer Liste deutscher Dichterinnen gesucht hatte, aber die Informationen sehr spärlich gewesen seien.

Als er danach die Liste der Pornodarstellerinnen aufrief, tauchten ganze Myriaden dieser netten Damen auf, fein säuberlich geordnet nach Alphabet und mit detaillierten Informationen über alles was die Mädels im Einzelnen schon geleistet hatten.

Leider hat dieser Redakteur offenbar keine blasse Ahnung, wie Online-Lexika funktionieren, sonst hätte er sich den Artikel gespart. Denn die Einträge dort richten sich schlicht und ergreifend nach der Relevanz. Und deutsche Dichterinnen interessieren heutzutage nun mal keine Sau, Pornodarstellerinnen sind dagegen deutlich beliebter.

Dass die Wikipedia rettungslos von Männern dominiert wird – scheinbar liegt der Männeranteil dort bei 90 Prozent -, ist keineswegs vom lieben Gott so gewollt. Bei Wikipedia darf nämlich jeder mitmachen, auch und ganz besonders Frauen, die sich für deutsche Dichterinnen interessieren.

Wenn nun also die Myriaden deutscher Frauen, die sich für Germaniens Lyrikerinnen erwärmen,  ein wenig ihrer Zeit opfern und bei Wikipedia mitarbeiten, können sie nicht nur die Liste der Dichterinnen akribisch vervollständigen und alles wissenswerte über jede Einzelne in die Welt schreien, sondern auch noch ganz cool erwähnen, dass die Österreicherin Hedwig Eva Maria Kiesler durch ihre Erfindungen so praktische Dinge wie Bluetooth oder WLan erst möglich gemacht hat und außerdem noch – ganz nebenbei – unter dem Künstlernamen Hedy Lamarr als erste Schauspielerin in einem Kinofilm während einer Liebesszene äußerst stilvoll einen Orgasmus imitierte.

Der bereits erwähnte Redakteur bemängelte nämlich, dass die Leistungen dieser Frau als Schauspielerin im ersten Satz ihrer Wikipedia-Biographie erwähnt wurden, ihre bahnbrechenden Erfindungen dagegen erst im zweiten.

Aber – um den armen Mann ein wenig zu trösten – durch den imitierten Orgasmus, den die begabte Schauspielerin ausschließlich durch Stöhnen und Mimik frappierend echt auf die Leinwand zauberte, wurde Hedy Lamarr nicht nur im Jahr 1933 zum Weltstar, sondern sie wird dadurch mit etwas Glück vielleicht zusätzlich noch in die ausführliche Wikipedia-Liste der Pornodarstellerinnen aufgenommen.

Außerdem möchten wir hier mal darauf hinweisen, dass der Filmpartner Hedy Lamarrs, der ja an dem Orgasmus tapfer mitgearbeitet hatte, in Wikipedia überhaupt nicht erwähnt wurde. Wie männerfeindlich ist das denn? Und wo wir schon mal gerade dabei sind: Wenn man bei der deutschen Wikipedia nach der Liste der männlichen Pornodarsteller sucht, kommt nur: „Der Artikel ‚Liste männlicher Pornodarsteller‘ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht.“

In der englischsprachigen übrigens auch nicht. Und warum nicht? Weil unsere Holden bei Wikipedia nicht mitarbeiten, denn nur Frauen interessieren sich beim Pornogucken für die männlichen Darsteller…


Erfinderin Hedwig Eva Maria Kiesler, besser bekannt als Hedy Lamarr, hier im Hollywood-Streifen ‚The Conspirators‘…


Das ist die erfolgreiche Pornodarstellerin Kirsten Price von der ausführlichen Wikipedia-Liste

Warum Deutschtürken eine bessere Überlebens-Chance haben als CDU-Funktionäre

Die Araber hatten eigentlich schon immer unter dem unerschütterlichen Expansionswillen der Türken zu leiden. Je stärker die Türkei, desto gebeutelter die Araber. Und was heißt auf arabisch „riesengroße Scheiße, voll verkackt – wir sind jetzt echt im Arsch“? „Da hama da Salad!“ Das sagen die Araber nämlich schon seit tausend Jahren, und zwar immer dann, wenn die Türken wieder mal einen „Türken gebaut“ haben. Der heißt dieses Mal Erdogan und wurde jetzt von den Deutschtürken bei einem denkwürdigen Referendum zum Pascha gewählt – mit Aufstiegsmöglichkeit zum „Sultan“ (dann beim nächsten Referendum, das nicht lange auf sich warten lassen wird).

Nun wissen eigentlich alle (außer der AfD), dass die meisten Türken in der Türkei wohnen. Wie haben es die Deutschtürken da beim Referendum nur hingekriegt, dass der Erdogan jetzt Pascha wird? Wo doch in der Türkei jeder anständige Türke sich beim Auftauchen des Despoten die Seele aus dem Leib reihert?

Ganz einfach, die Deutschtürken haben beim Referendum für den „Erdowahn“ gestimmt. Dafür sind sie auch tatsächlich zahlreich genug, denn in der Türkei waren bekanntlich die Wahlzettel bereits vorgestempelt mit „Ja, wir wollen unbedingt, dass uns Erdogan jeden Tag einen auf die Schiene nagelt, damit uns endlich Hören und Sehen vergeht!“ Klar, anders ist die „erdogan’sche“ Politik auch nicht zu ertragen.

Das müssen die Deutschtürken ohnehin nicht, denn die leben ja in Deutschland und lassen sich den lieben langen Tag von den Grünen verwöhnen, vor allem von Claudia Roth, die sich demnächst wohl endlich einen deutschtürkischen Pass besorgen wird. Nein, keinen türkischen. In die Türkei will sie nicht, genauso wenig wie die Deutschtürken.

Die leben gern in Deutschland und erzählen sich den ganzen Tag, wie schön es doch eigentlich in der Türkei ist (im Gegensatz zu Deutschland) und dass sie irgendwann auch mal dahin zurückkehren wollen. Nur nicht gerade in diesem Leben.

In Deutschland ist Erdogans Politik gut zu ertragen. Besonders wenn man sicher sein kann, dass Merkel auch irgendwann verschwinden wird. Das muss die CDU unbedingt schnell hinkriegen. Es gibt nämlich eine alte Sitte unter Despoten.

In früheren Zeiten gab es einen weit verbreiteten Brauch, dass man dem Herrscher in die riesige Gruft seine Diener und GespielInnen mitgab. Falls die noch lebten, war es auch nicht weiter schlimm (für den Herrscher), denn das erledigte sich sowieso von ganz allein.

Tja, und was wird aus den vielen Speichelleckern der CDU beim endgültigen Abgang von Merkel? Da würden wir an deren Stelle mal lieber kein Risiko eingehen…


Erdogan-Pascha – auf dem besten Weg zum Sultan

Wie uns die letzte Geheimwaffe des Bolschewismus doch noch vernichtet

Wir schreiben das Jahr 1989: Die DDR-Regierung ist am Ende, die Sowjetunion steht kurz davor. In Ost-Berlin findet eine Krisensitzung des ‚harten Kerns‘ der Sozialistischen Deutschen Einheitspartei (SED) statt. Neben den DDR-Oberen sitzt ziemlich unscheinbar ein Abgesandter des mächtigen Bruderstaates Sowjetunion, es ist ein Top-Agent des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Nach einer kurzen Ansprache Erich Honeckers richten sich die Blicke aller Anwesenden erwartungsvoll auf den Russen. Der beugt sich ein wenig nach vorne, lächelt verschmitzt und sagt in geschliffenem Deutsch: „Liebe Genossen, es steht bekanntermaßen schlecht um den Sozialismus, uns geht das Geld aus und deshalb verlieren wir auf lange Sicht das Rüstungswettrennen gegen die Kapitalisten. Aber wir werden am Ende trotzdem siegen!“

Klingt wie die üblichen Durchhalteparolen und die finsteren Mienen der DDR-Größen sprechen für sich. Aber der KGB-Mann fährt unbeirrt fort: Wir haben aus dem Erbgut der Besten ein Super-Wesen geklont, das unsere Rache ausführen wird. Die Gene von Marx, Lenin, Stalin, Mao TseTung und Ho Chi Minh sorgen für die unverfälschte kommunistische Gesinnung, das Erbgut von Alexander dem Großen, Julius Cäsar und Dschinghis Khan macht ihn unbesiegbar und ein wenig von Arnold Schwarzeneggers Anlagen sorgt für eine Hackfresse, die unserer Geheimwaffe den nötigen Respekt verleiht.

Der Geheimdienst-Offizier schaut triumphierend in die Runde: “ES ist bereits da, bereit zuzuschlagen. Und jetzt kommen wir zu dem teuflischen Plan, nach dem dieses Super-Wesen vorgehen wird!”

1. Der kurze Weg zur Macht.

Nach der unvermeidlichen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, geht ES nach Deutschland, tritt in die CDU ein und erschleicht sich das Vertrauen des Bundeskanzlers Helmut Kohl, dann zahlt ES dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber einen zweistelligen Millionenbetrag (aus geheimen sowjetischen Beständen) damit er die Schwarzgeld-Kassen Kohls verpfeift und so eine vernichtende Parteispenden-Affäre lostritt. Nun kann ES in Ruhe seine eigene Machtübernahme vorbereiten. Zuerst macht ES sich innerhalb der CDU unentbehrlich, lässt sich zum Kanzlerkandidaten küren und übernimmt schließlich das Kanzleramt.

2. Die Energie-Wende.

SEIN erster großer Coup als deutscher Bundeskanzler: Die Vernichtung der bezahlbaren Energie. ES legt alle Atomkraftwerke still, Strom soll nur noch aus erneuerbaren Energien‘ erzeugt werden – vornehmlich Windräder und Solartechnik. Im Jubel der Atomgegner geht leider völlig unter, dass den Umbau die Masse der Kleinverbraucher bezahlen wird. Denn damit die Wirtschaft nicht aufmuckt, bekommt sie Sonderkonditionen und berappt so gut wie nichts. Klar, dass die Konzerne IHM aus der Hand fressen. Besoffen vom vermeintlichen Sieg, nimmt die Partei “Bündnis 90/Die Grünen” endgültig Abschied von Zielen wie Tierschutz, Umweltschutz und Landschaftsschutz. Die Windräder versauen derweil die Landschaft und schreddern Millionen von Vögeln.

3. Die Finanzkrise.

Dass in den USA die Bankaktivitäten oberfaul sind, wusste schon Stalin. Aber er konnte kein Kapital daraus schlagen. Dem Gen-gedopten Supermonster haben die Jungs vom KGB bei seiner Aktivierung schon die Lösung ins Hirn gepflanzt. ES sorgt nun über ein riesiges Netzwerk erstklassiger Geheimagenten dafür, dass die faulen Bankzockereien auffliegen und löst damit weltweit die entsetzlichste Finanzkrise aller Zeiten aus

4. Die Entwertung der europäischen Währung.

Sobald der Euro als Gemeinschaftswährung in Europa eingeführt ist, wird ES dafür sorgen, dass die Europäische Zentralbank von einem Finanzterroristen übernommen wird. Der entwertet die Währung komplett, führt sogar Minus-Zinsen ein, so dass die deutschen Sparer ruiniert werden. Das ist besonders perfide, denn das Sparen ist bekanntlich Lebenszweck aller Deutschen. Der Lebensmut braver deutscher Bürger fällt also schlagartig in sich zusammen.

5. Der totale Krieg.

ES sorgt geschickt dafür, dass brutale und menschenverachtende sunnitische Terror-Milizen – von Saudi-Arabien finanziert – über verschiedene arabische Staaten herfallen, was den Iran zwingt, den Schiiten militärisch beizustehen. Ein selten brutaler Krieg zwischen Muslimen der verschiedenen Glaubensrichtungen entbrennt. Die Zivilisten flüchten in hellen Haufen aus den Kriegsgebieten. Unter dem Vorwand, diesen Flüchtlingen helfen zu wollen, lässt ES jeden über die deutschen Grenzen, der einreisen will. So kommen neben den Flüchtlingen natürlich auch Millionen Kriminelle und hunderttausende Terroristen der übelsten Sorte ins Land, die mit Terroranschlägen die Bevölkerung verunsichern und die deutsche Polizei auslasten. Derweil streicht ES die Mittel der Polizei und reduziert die Zahl der Polizeibeamten bis zur Wirkungslosigkeit des ganzen Apparats.

Die Kriminellen unter den Einwanderern berauben und vergewaltigen nun nach Belieben deutsche Frauen, die Terroristen massakrieren die Bevölkerung an jeder Ecke. Die Deutschen verlieren damit nach dem Ersparten auch noch ein zweites hohes Gut: die Sicherheit und Geborgenheit unter dem Schutz des Staates.

6. Die Vernichtung der Bundeswehr.

Nach der Polizei vernichtet ES nun auch die Schlagkraft der deutschen Bundeswehr, indem ES einfach alle finanziellen Zuwendungen streichen lässt. ES macht eine Hausfrau zur Verteidigungsministerin, weil ES weiß, dass die erfahrene Mutti Ursula von der Leyen ihre Soldaten nur noch zu Picknick und Spaziergängen anstiften wird, die ‚unnützen‘ Sturmgewehre wird sie dem Hersteller zurückschicken, unter dem Vorwand, dass die Soldaten damit dauernd danebenschießen. Da die Flugzeuge und Hubschrauber nicht mehr fliegen und Panzer oder Schiffe ebenfalls keine nennenswerten Funktionen mehr aufweisen, die man zur Verteidigung gebrauchen könnte, lässt von der Leyen die Dinger mit Blumenerde füllen und an die Grenzen stellen, damit sie Besucher mit eigens dafür gepflanzten Blümchen in Verzückung versetzen sollen.

Der geniale ‚Sicherheitsplan‘ der überkandidelten Verteidigungsministerin, den sie (auf SEIN Anraten) im nächsten Sicherheits-Weißbuch veröffentlichen wird, sorgt für den “Sieg auf ganzer Linie”, denn sobald die sunnitischen Terror-Milizen, von der westlichen Allianz geschlagen worden sind, tauchen sie an den deutschen Grenzen auf. Dort werden diese Jungs so begeistert von der lieben Begrüßung sein, dass sie ihre Waffen erst einmal spontan wegstecken um in Deutschland Asyl zu beantragen. Damit laufen die deutschen Finanzen vollends aus dem Ruder. Es ist praktisch für nichts anderes mehr Geld da.

7. Die Vernichtung der deutschen Straßen.

Die Straßen in Deutschland werden schon seit SEINER Machtübernahme nicht mehr instandgehalten, ES streicht jahrelang alle Mittel dafür. Die Schlaglöcher sind inzwischen so groß, dass man in jedem einzelnen davon locker einen Kampfpanzer Leopard II verstecken könnte. Nachdem der Verkehr durch das Umfahren der Schlaglöcher dreimal so viele Kilometer zurücklegen muss wie früher und deswegen auch der Benzinverbrauch rabiat nach oben schießt, werden die Straßen jetzt eben doch repariert. Und zwar alle auf einmal, so dass jetzt überall mörderische Staus für rettungsloses Chaos sorgen. Wenn die Straßen aber alle mit stehenden Fahrzeugen gepflastert sind, kann man sie nicht reparieren. Damit ist die deutsche Wirtschaft praktisch nicht mehr in der Lage, ihre produzierten Waren zum Kunden zu transportieren.

8. Die Vernichtung der deutschen Wirtschaft.

Da trifft es sich doch gut, dass die Arbeitnehmer es ohnehin nicht mehr schaffen, zum Arbeitsplatz zu kommen. Denn die Straßen sind blockiert und der Öffentliche Personenverkehr quillt über, man kann die zusätzlichen Fahrgäste nur noch mit Schuhlöffeln in die Züge, und S-Bahnen stopfen. Falls die Kerle (und Kerlinnen) jemals wieder dort herauskommen, haben sie sich dank der vielen Asylanten aus Arabien und Afrika mit jeder nur erdenklichen Seuche angesteckt und können höchstens noch versuchen, ins nächste Krankenhaus zu kriechen.

Die ohnehin maroden Krankenkassen werden angesichts solcher Kostensprünge unweigerlich kollabieren. In den Krankenhäusern stapeln sich natürlich die Verseuchten, aber Ärzte und Pflegepersonal stecken entweder noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und/oder sind bereits selbst infiziert.

Deutschland fällt damit als Finanzier der Europäischen Union komplett aus. Damit kracht die Wirtschaft ganz Europas zusammen. Es ist nichts mehr übrig, keine Waren, keine Nahrung, dafür greifen die in Deutschland gezüchteten Seuchen um sich. Großbritannien wähnt sich als Insel in Sicherheit vor dem europäischen Kollaps. Aber wovon sollen sie leben? Wem wollen sie denn ihre Waren noch verkaufen? Ganz Europa liegt im Koma!

9. Die Vernichtung der USA.

Die Vereinigten Staaten von Amerika könnten jetzt noch eine Hilfe für die verzweifelten Briten sein. Aber SEINE Agenten setzten zwischenzeitlich einem durchgeknallten milliardenschweren Popanz mit überdimensioniertem Toupet den Floh ins Ohr, Präsident werden zu wollen, was auch gelang, weil ES die Auszählungen in vielen wichtigen Bundesstaaten manipulieren ließ und gleichzeitig dem Gegenkandidaten der Demokraten einen künstlich aufgebauschten Skandal anhängte. Der Psychopath will nun – manipuliert von IHM – eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen und sich bei den Superreichen einschleimen, indem er sie steuerlich entlastet – auf Kosten der Normalverdiener und der Arbeitslosen. Die haben zwar jetzt nichts mehr zu beißen und keine Kohle, aber jede Menge Waffen und das Recht, sie zu tragen. In den USA bricht zwangsläufig der Bürgerkrieg aus. Die Mexikaner, stinksauer wegen der Mauer-Pläne, nutzen die Gunst der Stunde und erklären den Vereinigten Staaten den Krieg.

Da in den USA – wie bereits erwähnt – jeder Waffen hat, so viel er tragen kann, sehen die sonst so erfolgreichen Marines kein Land mehr gegen die Millionen aufgebrachter, bis an die Zähne bewaffneter Bürger und die stinksauer angreifende mexikanische Armee. Die Superreichen ziehen sich angesichts der Bedrohung in ihre atombombensicheren Luxusbunker zurück. ES lässt derweil eine monströse Bombe im Yellowstone-Park zünden, unter dem bekanntlich ein Supervulkan lauert. Der bricht nun aus und das war’s dann endgültig für den amerikanischen Traum.

10. ES.

Der KGB-Mann schaut triumphierend in die Runde. Die DDR-Größen sind jedoch immer noch nicht restlos überzeugt. Erich Honecker näselt unlustig: „Die DDR-Bürger, die wir jahrelang verarscht haben, stehen schon überall auf den Straßen, die lynchen uns und das geklonte Monster gleich mit!“

Der Mann im schlichten braunen Lodenmantel lächelt immer noch. Er schnippt mit den Fingern und einer der anwesenden russischen Militärs geht in den Nebenraum. Kurz darauf kommt er zurück, aber nicht allein. An der Hand führt er eine merkwürdige Gestalt, unscheinbar, geradezu fad und mit tief eingegrabenen, entsetzlich heruntergezogenen Mundwinkeln. ES guckt die Anwesenden an und sagt mit unbeweglicher Miene und ohne die geringste Emotion: “Wir schaffen das.” Der Russe hört jetzt auf zu lächeln. Er deutet mit grimmigem Gesichtsausdruck auf die blasse Gestalt mit den hängenden Schultern und dem starren, seelenlosen Blick. Dann sagt er: „Dieses Über-Wesen ist der fleischgewordene Sieg des Bolschewismus! Die aufgebrachten Demonstranten werden vielleicht Sie lynchen, liebe Genossen. Aber ES wird den Westen vernichten wie ich es beschrieben habe, weil ES aussieht wie eine ganz arme Sau, keiner IHM etwas Negatives zutraut und jeder unwillkürlich Mitleid mit IHM hat!“

Erich Mielke geht nach vorn, guckt IHM in die starr blickenden Augen, dann fragt er: „Hat ES denn auch einen Namen?“ Der KGB-Agent zuckt die Achseln. Dann lässt er sich ein Telefonbuch bringen, schlägt es ungefähr in der Mitte auf, legt den Finger ohne hinzusehen irgendwo auf die Seite. Dann sieht er nach, welcher Name an der Stelle steht und sagt: „Okay, ES heißt ‘Merkel’!“

Nach all diesen Prophezeiungen – von denen erstaunlicherweise bereits einige tatsächlich eingetroffen sind – wagen wir jetzt frech eine Prognose, wie diese Geschichte für die Welt vermutlich ausgehen wird:

11. Das dicke Ende.

Der russische Präsident Wladimir Putin übernimmt die Führung der übrig gebliebenen Welt. Zwar protestiert das inzwischen nach Moskau zurückgekehrte Merkel: „In Russland ist doch keine Spur mehr vom Bolschewismus übrig“, mosert ES, „also ist meine Mission doch keineswegs beendet!“ Aber Putins großer Hund hält ES in Schach und sein Herrchen sagt mit einem breiten Grinsen: „Weißt Du Merkel, was Bolschewismus ist, bestimme jetzt ich!”

12. Ist die Welt denn noch zu retten?

Die obige Geschichte ist natürlich erfunden, die Politik ‘Merkels’ leider nicht. Als unsere Demokratie noch funktionierte, hatten wir in so einem Fall die Möglichkeit, bei der nächsten Wahl einfach eine andere Partei zu wählen.

Aber heute gibt es auf der rechten Seite nur noch die AfD deren starker rechter Flügel schon eklig faschistoide Tendenzen aufweist. In der Mitte gibt es die ‘etablierten’ Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke), die praktisch nach Belieben austauschbar sind, ohne dass sich an der bürgerfeindlichen Politik etwas Wesentliches ändert. Links befindet sich ein gähnendes Vakuum.

Zu einer funktionierenden Demokratie gehören wachsame und kritische Medien. Wenn Sie bei uns die Zeitung aufschlagen, werden Sie feststellen, dass da überall das Gleiche steht. Ein eintöniger regierungs-unkritischer Brei politischer Korrektheit, als ob bei uns permanent alles in Ordnung wäre, weil wir wirkungsvolle Anti-Korruptionsgesetze hätten.

Als im wenig erfreulichen Europa früherer Jahrhunderte noch der Adel herrschte, durften die Untertanen Bittgesuche einreichen. Der Herrscher guckte sich die Wünsche des Volkes an und wenn er gute Laune hatte und eine der Bitten bescheiden genug war, erhörte er sie gnädig.

Diese schöne alte Sitte ist nun wieder aus der Mottenkiste gekrochen. Wir dürfen bei ChangeOrg eine Petition starten, falls genügend Leute die unterzeichnen und unsere Politiker gute Laune haben, beschließen sie vielleicht mal ein Gesetz oder lassen von einem anderen die Finger. Bei dem brandgefährlichen Handelsabkommen CETA, das dem Verbraucher fast ausschließlich Nachteile bringt, hatten blöderweise alle Politiker schlechte Laune und wir haben den Müll jetzt an der Backe. So ist sie halt, die launische deutsche ‘Demokratie’.

Falls Sie bei der Bundestagswahl im September auf dem Wahlzettel ein paar neue Parteien finden, die Sie noch nicht bis zum Erbrechen kennen, schauen Sie sich die genauer an, bzw. lesen Sie deren Programme durch. Falls Sie darunter eine liberale, sozial eingestellte Partei finden, die für eine “Demokratie mit mehr Bürgerbeteiligung” steht, für “Direktwahlen” und allgemein für “mehr Bürgernähe” eintritt – zum Beispiel “Demokratie in Bewegung (gegründet am 30. April 2017)” -, probieren Sie die mal aus. Dann ist unsere Demokratie in Zukunft vielleicht etwas mehr in Bewegung und dafür weniger launisch…


Keine Sorge, auch wenn Merkel die DDR auf unsere Kosten blutig gerächt hat…


… ES wird wohl trotzdem nicht auf der Straße betteln müssen.

IG-Nobelpreis: Warum der Landwirt so neidisch auf den Hund ist

Eine tschechisch-deutsche Forschungsgruppe bekam wohlverdient den IG-Nobelpreis für ihre herausragende Forschung über Hunde, die ihr Geschäft verrichten.

Wenn nämlich der Mensch während seiner Freizeit nach Feierabend oder am Wochenende in ländlichen Gegenden spazieren geht, wird er beim Passieren von milchwirtschaftlich genutzten Wiesen neben dem beliebten Gras und ein paar Blumen dreierlei artverwandte Substanzen entdecken und sich darüber freuen. Nämlich den Darminhalt von Hausrind, Haushund und Landwirt.

Das milchwirtschaftlich genutzte Hausrind kann für die Verbreitung seiner Exkremente nicht selbst sorgen. Ist der Darm voll, fällt der Kot hinten heraus, wird mit Wasserschläuchen weggespült und in der Güllegrube gesammelt. Das Hausrind selbst hat wenig Gelegenheit den Stall zu verlassen und eine Wiese erreicht es beim normalen Hofbetrieb eigentlich nie.

Dass die Scheiße trotzdem zuverlässig dorthin kommt und zwar vollständig und ohne Verluste, dafür sorgt der Landwirt mit großer Akribie und vorbildlicher Sorgfalt. Damit die Wiese überall gleich lecker riecht, verteilt der brave Mann die zwischenzeitlich gequirlte Scheiße penibel und gleichmäßig.

Aber auch der Landwirt selbst hat einen Darm. Und wenn der Inhalt dieses nützlichen Organs im Laufe des Tages irgendwann mit Macht die Freiheit sucht, hat der fleißige Mann natürlich keine Zeit mehr, sich auf den mächtigen Trecker zu schwingen und zum heimatlichen Hof zu fahren, um dort sein praktisches WC zu frequentieren. Nein, er hockt sich ganz unkompliziert hin und lässt der Natur ihren Lauf. Den Dung des braven Landwirts erkennt man daran, dass er mit schmucken Papiertaschentüchlein liebevoll verziert wird, damit er sich von der schnöden Kuhkacke standesgemäß abhebt.

Soviel als Vorrede zum besseren Verständnis der Studie unserer tschechisch-deutschen Wissenschaftler. Die haben sich nämlich nun mit der dritten auf Wiesen vorkommenden Gattung des Dungs beschäftigt: dem Hundehaufen. Genauer gesagt, mit der Art und Weise, wie er auf die Wiese kommt. Im Gegensatz zu den allseits beliebten Rinder- und Landwirtsexkrementen, ist der Hundehaufen leider ziemlich verpönt.

Deshalb wollten unsere Wissenschaftler herausfinden, warum dies so ist, zumal die Hundehaufen weder übler riechen als die beiden bereits erwähnten Dung-Gattungen noch hässlicher Aussehen und darüber hinaus sogar – wissenschaftlich erwiesen – seuchentechnisch komplett unbedenklich sind, was man vom Rest nicht behaupten kann. Und der geneigte Leser wird es kaum glauben: Die Ablehnung des Hundehaufens liegt doch tatsächlich am hundsgemeinen Neid der Konkurrenz.

Der Haushund orientiert sich nämlich bei seinem Verhalten nicht selten noch an den Gepflogenheiten des Gevatters Wolf, seinem engen Verwandten im Tierreich. Und deshalb lässt der Haushund seinen Darminhalt nicht einfach hinten herausfallen wie das Hausrind, er hockt sich auch nicht einfach mal so hin und lässt es ‚plotzen‘ wie der Landwirt. Nein, der Haushund, als hoch entwickeltes Wesen, richtet sich sorgfältig nach dem Magnetfeld der Erde aus, bevor er kackt.

Und nachdem die Überlegenheit des Hundekots damit wissenschaftlich bewiesen ist, hat der Hundehalter das Recht, nach gelungenem Geschäft des Vierbeiners den Siegerhaufen mit einem Fähnchen zu schmücken…


Sehen Sie nur, wie gekonnt der Haushund sich nach dem Erdmagnetfeld ausrichtet


Falls der Hundebesitzer gerade kein Fähnchen zur Hand hat – kann er den Siegerhaufen natürlich auch vergolden