Fiktives Interview:
Wie Donald Trump den Rest der Welt von „America first“ fern hält

Der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, ist im Amt und wird nun seine Wahlversprechen in die Tat umsetzen. Zuerst soll die Grenze zu Mexico mit einer Mauer gesichert werden. Aber ist eine einzige Mauer – mag sie auf den ersten Blick auch noch so hoch und unüberwindlich sein – nicht ein bisschen wenig? Schließlich sind die Mexikaner ja nicht die einzigen, die Trump’s „America first“ bedrohen und belauern. Wir haben den amerikanischen Präsidenten neugierig gemacht und es ist uns gelungen, ihn für ein fiktives Interview zu gewinnen.

SATIRE KNALLHART SERVIERT: Mr. President, denken Sie wirklich, die Mauer an der mexikanischen Grenze wird die USA effektiv vor unkontrollierter Zuwanderung von Drogenhändlern, Kriminellen und Terroristen schützen?

Donald Trump: Es ist ein erster Schritt!

SKS: Gut, aber wie geht es weiter? Durch „America first“ sind die USA doch jetzt hochattraktiv für jede Form der Zuwanderung. Und im Norden befindet sich eine nahezu ungeschützte Grenze nach Kanada, wo jede Menge Kanadier, Indianer und Eskimos leben. Was, wenn die alle in Ihr amerikanisches Schlaraffenland einfallen?

Trump: Was hindert uns, da auch eine Mauer zu bauen?

SKS: Zur Zeit des kalten Krieges hat Amerika die Sowjets gezwungen, eine Mauer an der Grenze zur freien Welt zu bauen, damit die bolschewistischen Horden uns nicht überfallen können. Hat uns die etwa geschützt? Klebt uns nicht jetzt sogar Merkel als Bundeskanzlerin am Arsch und wir mussten bereits ohnmächtig zusehen, wie sie über die EU zuerst die D-Mark und dann auch noch unser Erspartes vernichten ließ, um jetzt mit grausigen Windrädern unsere Vögel zu schreddern?

Trump: Zugegeben, Merkel ist die Pest. Aber wir lassen sie einfach nicht bei uns rein.

SKS: Haben Sie mal drüber nachgedacht, wie die ganzen Flüchtlinge aus Syrien nach Deutschland gekommen sind? Und zusätzlich die vielen Kriminellen und – nicht zu vergessen – auch die Terroristen?

Trump: Über Österreich?

SKS: Natürlich, aber wie kamen die nach Österreich? Übers weite Meer! Ihnen Ist schon klar, dass  Sie an ihren Küsten von dieser Suppe entsetzlich viel haben?

Trump: Okay, da werden wir wohl auch Mauern bauen müssen.

SKS: Sie sagen es. Aber stellen wir mal fest, dass es auf dieser Welt 7 Milliarden Menschen gibt und davon sind weniger als 400 Millionen Amerikaner. Der ganze Rest wird doch zwangsläufig mit Macht nach Amerika drängen um an „America first“ teilzuhaben.

Trump: Sie können einem richtig Angst machen.

SKS: Und das ist noch längst nicht alles. Gucken Sie mal in Ihre Großstädte. Da lungern auf den Straßen überall tonnenweise Farbige rum, die bekanntlich nicht Sie gewählt haben. Und Ihre Polizei nietet die jeden Tag von früh bis spät um. Ist Ihnen nie aufgefallen, dass die trotzdem nicht weniger werden?

Trump: Die werden doch an „America first“ gar nicht beteiligt!

SKS: Aber sie sind da, nehmen Ihren Landeiern die Jobs weg und wählen noch frech die Demokraten! Wollen Sie um die Großstädte auch Mauern ziehen, damit die nicht rauskönnen? Und was nützt Ihnen das, wenn die Jobs in den Städten sind?

Trump: Okay, Sie haben mir die Augen geöffnet, ich weiß jetzt wie der Hase läuft!

SKS: Wie Sie Politik machen, also im Zickzack?

Trump: Nein, um die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge, Kriminellen und Terroristen los zu werden, bauen wir einen riesigen Bunker, der sogar locker einem Atomschlag standhält. Da hinein lassen wir ausschließlich die guten Amerikaner und natürlich meine Regierung. Und nur dort schaffen wir die Arbeitsplätze für „America first“!

SKS: Und sie versprechen ganz fest, Ihre Landeier dort mit hinein zu nehmen und dass Sie alle auf ewig da drin bleiben um „America first“ zu genießen?

Trump: So ist der Plan!

SKS: Mr. President, haben Sie vielen Dank für dieses erhellende Gespräch…


Das ist er, der Bunker der Pate stand für den Superbunker in dem die Regierung Trump mit ihren Wählern „America first“ praktizieren wird