Übergriffe gegen Frauen: Warum die ‚Armlängen-Lösung‘ der Kölner Oberbürgermeisterin auch vom Arzt empfohlen wird

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, hat nach den massenhaften Übergriffen gegen Frauen in der Sylvesternacht eine verblüffend einfache Lösung gefunden, wie solche Exzesse künftig vermieden werden können: Die Frauen müssen nur eine Armlänge Abstand zu den Tätern halten.

Da hat Frau Oberbürgermeisterin natürlich recht. Wer genau diesen Abstand einhält, kann von kriminellen Sexisten nicht angegriffen werden. Natürlich muss Frau permanent den Abstand überprüfen, sobald der nämlich geringer wird – zum Beispiel, weil sich der Sexist ganz frech wieder nähert – muss natürlich ‚nachgebessert‘ werden. Die Frau weicht also zurück. Der Täter rückt jetzt schneller auf, was wiederum einen zügigeren Rückzug erfordert.

Dies führt über kurz oder lang zu einem lustigen Spiel ‚Fangen und gefangen werden‘. Das weckt nicht nur angenehme Erinnerungen an die schöne, wohlbehütete Kindheit (die nun offensichtlich vorbei zu sein scheint), sondern bei diesem anregenden Spiel haben alle Beteiligten viel Bewegung und können an ihrer Kondition arbeiten. Da wird der Weihnachts-Speck schnell abgebaut, die herrlich schlanke Frau ist nun noch viel begehrenswerter, weswegen die Zahl der Verfolger ständig zunimmt. Am Ende sind alle Beteiligten topfit, gertenschlank und damit kerngesund – da freut sich Onkel Doktor.

Wir merken, die Oberbürgermeisterin hat diese Methode gründlich durchdacht. Und sie hat bekanntlich eigene Erfahrungen mit Übergriffen von Männern. Kurz vor der OB-Wahl wurde sie nämlich von einem durchgeknallten Kerl mit dem Messer angegriffen. Leider hatte sie damals die Armlängen-Lösung noch nicht entwickelt…

armlaenge_abstand
Sehen Sie: wenn Sie exakt eine Armlänge Abstand halten kann nichts passieren… (Foto ähnlich, die Leute haben mit dem Thema nichts zu tun)

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…auch Männer sollten nicht den Helden spielen, wenn Frauen zu dicht aufrücken sofort Abstand nachbessern