Von Sehnsüchten der weiblichen Psyche im dunklen Kerker der Konvention

Psychologen haben durch Befragungen von Frauen unterschiedlicher Altersgruppen in verschiedenen Studien ermittelt, dass die holde Weiblichkeit keineswegs für monogame Beziehungen geschaffen ist.

Tief in ihrem Innern würden unsere Mädels liebend gern den ganzen Abend mit Kerlen um die Häuser ziehen, permanent die Sau rauslassen und jede Nacht einen anderen One-Night-Stand verzupfen. Aber ihre Sexualität oder – wie Edmund Stoiber sagen würde – ihre gludernde Lot, ist eingekerkert im endlos tiefen Verlies der bürgerlichen Konvention.

Männer können ihre Triebe ausleben, brauchen auf Konventionen und kirchliche Prüderie kaum Rücksicht zu nehmen, denn man erwartet es nicht von ihnen. Wenn der Mann sich im Nachtleben tummelt, eine Schnitte nach der anderen bügelt, gilt er als Frauenliebling, als erfolgreicher Playboy, dem die Welt zu Füßen liegt. Tut eine Frau das Gleiche, ist sie ein Flittchen.

Die meisten Männer glauben tatsächlich fest daran, Frauen seien aus Überzeugung anständig, zuverlässig, treu – einfach vorbildlich. Aber spätestens seit die amerikanische Journalistin Gillian Telling  über die Abgründe der weiblichen Psyche auspackte, bekommen die Jungs allmählich eine Vorstellung von den Sehnsüchten, die tief in der wohlerzogenen Weiblichkeit schlummern und nur darauf warten, endlich wachgeknutscht zu werden..

Im Unterbewusstsein, sind unsere Mädels nichts Anderes als süße Sexmonster, die für monogame Verbindungen nicht geeignet sind und deshalb von einem Partner oft schon nach wenigen Tagen gelangweilt werden, spätestens nach drei Jahren ist die Luft endgültig raus – aus jeder Beziehung.

Dann lügt Frau sich nur noch in die eigene Tasche, klammert sich an die materielle Sicherheit, den Nachwuchs, die Gesellschaft. Die meisten Frauen bleiben also bis zur seelischen Verödung mit einem Partner zusammen, um die Erwartungen ihrer Umwelt zu erfüllen, halten sich brav an Konventionen, die sich ausgetrocknete, verbitterte und neidische alte Pfaffen ausgedacht haben.

Unsere Holden bezahlen für ihr Image der treuen Mutter und monogamen Sauberfrau einen hohen Preis. Eigentlich können die Ärmsten von Glück reden, wenn sich ihre Partner mit Ende 40 eine Jüngere suchen und sie endlich frei sind für neue Beziehungen. Aber dann sind die meisten von ihnen gar nicht mehr in der Lage, ihr Leben umzudrehen…

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Die Frau und das Tier in ihr…