Warum Merkel sich ganz locker selbst die bürgerfeindlichste Politik leisten kann

Kanzlerin Angela Merkel hat ein neues Wort gelernt: Digitalisierung. Naja, sie kann es aussprechen und sogar buchstabieren, ob sie tatsächlich den Sinn verstanden hat, ist eher zweifelhaft. Aber egal, es ist die neue Sau, die sie (und die CDU) jetzt durchs Dorf treiben. Die Deutschen sollen endlich fit gemacht werden, für die Digitalisierung.

Dies aus dem Munde einer Kanzlerin, für die das Internet – 20 Jahre nach seiner Öffnung für die Allgemeinheit – immer noch “Neuland” war. Ist Merkel selbst denn fit für die Digitalisierung? Ist Merkel eigentlich überhaupt fit für Irgendetwas?

Nein, die Presse schreibt unverhohlen, das Jahr 2018 sei der Anfang vom Ende der Kanzlerschaft Merkels. Denn seit sie bei den Jamaika-Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2017 die Kontrolle verlor und das Scheitern nicht verhindern konnte, muss sie jetzt bei den neuen Verhandlungen der SPD in den Allerwertesten kriechen. Der heißt bekanntlich Martin Schulz und kann jetzt nach Belieben Forderungen stellen. Einen weiteren Abbruch könne sich Merkel nämlich nicht mehr leisten, so die Medien.

Werden also jetzt endlich Bürgerversicherung (Abschaffung der privaten Krankenversicherung) und Parität (Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich – wie früher – den Krankenkassenbeitrag) eingeführt und damit endlich mal wieder ein Stück soziale Gerechtigkeit geschaffen?

Nein, natürlich nicht. Denn was Merkel optimal beherrscht, ist die Raute. Sobald sie die Hände zur Raute formt, ist jedes noch so penetrante Versagen umgehend vergeben und vergessen. Die Deutschen jubeln ihr wieder zu, wählen sie gnadenlos und alles bleibt beim Alten…