Wie Erdogan-Pascha in Deutschland einen Aufstand machen will

Recep Tayyip Erdogan hat Schaum vor dem Mund und Angela Merkel ist angepisst. Das gute Verhältnis zwischen der deutschen Kanzlerette und dem türkischen Diktator – die bis vor Kurzem noch in schönster Einigkeit Flüchtlinge ins türkische Auffanglager stopften – hat am Wochenende ein wenig gelitten.

Deutsche Kommunen hatten türkische Minister wieder ausgeladen, die in der Bundesrepublik die Deutsch-Türken für Erdogans künftige Alleinherrschaft als Pascha „begeistern“ sollten. Erdogan-Pascha will nämlich das türkische Volk über ein Referendum zwingen, ihn als Alleinherrscher auf Lebenszeit zu bestätigen. Falls er dafür keine Mehrheit kriegt, will er alles daransetzen, die Türkei endgültig und gnadenlos zurück in die politische Steinzeit zu katapultieren. Wird er dagegen bestätigt, ist die Steinzeit sicher.

Um die Schmach der Ausladung grausam zu rächen, holte Rumpelstilz Erdogan am Wochenende zum Gegenschlag aus. „Ich dachte, der Nationalsozialismus in Deutschland sei vorbei“ grollte der türkische Chef-Choleriker. Aber nein, Nazi-Praktiken habe man jetzt angewandt, um ihm zu schaden. Er selbst plant offenbar auch Auftritte in der Bundesrepublik, deshalb schnaubte er: „Wenn ich will, komme ich morgen. Ich komme und wenn Ihr mich nicht hereinlasst oder mich nicht sprechen lasst, dann werde ich einen Aufstand machen!“

Auf den Aufstand sind wir wirklich gespannt. Was will Rumpelstilzchen denn an der deutschen Grenze tun? Mit dem Fuß aufstampfen, dass der halbfertige Berliner Flughafen vollends polternd zusammenkracht? Oder schlimmer, will er sich im Schafspelz bei Nacht über die Grenze schleichen um das deutsche Nachtleben unsicher zu machen? Vorsichtshalber sollten unsere Bauern schon mal ihre Ziegen wegsperren…


Hier wohnten die türkischen Paschas seit dem ausgehenden Mittelalter – wann zieht Rumpelstilz-Pascha dort ein?


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