Wie Kanzlerin Angela Merkel das Flüchtlingsproblem endgültig aus der Welt schafft

Das Auffanglager in der Türkei für Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan und Afrika wird vermutlich nicht mehr lange existieren. Nicht etwa, weil die Türkei inzwischen zur Diktatur mutiert ist – das würde Merkel nicht weiter stören – sondern, weil diese Diktatur den deutsch/türkischen Journalisten Deniz Yücel ins Gefängnis geworfen hat, ohne nennenswerten Grund. Der ist zum Überfluss auch noch Korrespondent einer großen deutschen Tageszeitung und deshalb steht die türkische Diktatur im Allgemeinen und Diktator Erdogan im Besonderen, derzeit in Deutschland nicht besonders hoch im Kurs.

Also fuhr Merkel dieser Tage nach Ägypten, um die dortige Regierung zu überreden, ein Auffanglager für Flüchtlinge zu basteln. Ägypten ist zwar auch eine Diktatur und der Knast ist auch dort mit Dissidenten gut gefüllt, aber man hält dort gerade keinen deutsch/ägyptischen Korrespondenten einer großen Tageszeitung gefangen. Blöderweise weigert sich Diktator Abd al-Fattah as-Sisi aber beharrlich, ein Auffanglager zu gründen.

Da ist guter Rat teuer. Zwar würde Merkel die Flüchtlinge zur Not auch noch zu Kim Jong-un, dem Diktator von Nordkorea schicken, aber denen ist der Weg dorthin einfach zu weit. Glücklicherweise gibt es in Afrika, genauer gesagt im Sudan, einen weiteren üblen Diktator, nämlich Umar Hasan Ahmad al-Baschir. Bei dem sind die Flüchtlinge absolut gut aufgehoben, weil er mit dem Schlachten von Unerwünschten schon jahrelange Erfahrung hat. Von dort ist noch nie jemand wieder weggekommen, schon gar nicht nach Europa.

Richtig optimal ist allerdings eine ganz andere Lösung: Merkel macht einen Flüchtlingslager-Vertrag mit Boko Haram, den Schlächtern von Mittelafrika. Die sind nicht nur Verbündete des Islamischen Staats, sondern sogar noch übler drauf als die IS-Schergen und Syriens Diktator Assad zusammen. Da fahren die Flüchtlinge noch am besten, wenn sie einfach von Anfang an bleiben, wo sie sind – nämlich zu Hause…


Boko-Haram-Auffanglager – da lassen sich die Flüchtlinge dann doch lieber zu Hause massakrieren…